Werbung

Nachricht vom 22.12.2022    

Das Westerwaldwetter an Weihnachten

Von Wolfgang Tischler

Der Westerwald liegt im Einfluss der Südflanke einer umfangreichen Tiefdruckzone, die sich vom Nordostatlantik über die Britischen Inseln bis nach Skandinavien erstreckt. Mit südwestlicher bis westlicher Strömung wird milde Luft herangeführt, Tiefausläufer gestalten dabei das Wetter wechselhaft. Bis Freitagabend (23. Dezember) gibt es kräftige Regenfälle.

Foto: Wolfgang Tischler

Region. Der Wunsch nach einer weißen Weihnacht ist in uns tief verwurzelt. Die Wahrscheinlichkeit liegt aber im langjährigen statistischen Mittel in unserer Region bei maximal 30 Prozent. Durch den fortschreitenden Klimawandel wird die Wahrscheinlichkeit jedoch immer geringer. In diesem Jahr wird der Wettergott uns den Wunsch nach Schnee nicht erfüllen. Es bleibt wie in den letzten Tagen mild. Der Deutsche Wetterdienst hat für dieses typische Muster den Fachbegriff „Weihnachtstauwetter“ kreiert.

Bis zum Heiligabend müssen sich die Westerwälder auf viel Regen einstellen. Insbesondere in den Staulagen können bis zu 40 Liter pro Quadratmeter und mehr fallen. Die Temperaturen bleiben mit 9 bis 14 Grad deutlich im Plusbereich. Auch nachts ist kein Frost in Sicht. Der Wind kommt aus Südwest bis West und ist in höheren Lagen durchaus stürmisch.

In der Nacht zum Heiligen Abend lässt der Regen und der Wind nach. Vereinzelt fallen noch Schauer. Die Tagestemperaturen gehen am Samstag etwas zurück und erreichen in Bad Marienberg noch sieben Grad. Die Sonne kann ab und an zwischen den Wolken hervorschauen. Im Bergland kann es noch stürmische Böen geben.

Am ersten Weihnachtsfeiertag dürfte es nach den Vorhersagen trocken bleiben. Die Höchsttemperaturen erreichen nur noch zehn Grad. Die Sonne bleibt weitgehend hinter den Wolken verborgen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen. Ähnlich dürfte auch der zweite Weihnachtsfeiertag verlaufen, wobei es ab und an einen kleinen Schauer geben kann. Die Nächte sind nach wie vor frostfrei. Bis zum Jahresende sagen die Prognosen weiterhin keinen Schnee und keinen Frost voraus.



Wintersonnenwende
Der Weihnachtsmonat ist der dunkelste Monat des Jahres. Im Westerwald schrumpft die Tageslänge bis zur Sonnenwende am 21. Dezember auf rund acht Stunden. Damit ist aber die Talsohle endlich durchschritten und die Tage werden ganz allmählich wieder länger. Zwar ist davon an den Weihnachtstagen noch kaum etwas zu merken, doch bis zum Jahresende nimmt die Dauer des lichten Tages unterm Strich immerhin schon wieder um rund vier Minuten zu. (woti)

-----------
Alles rund um das Wetter in der Region finden Sie auch auf unserer Facebook-Page "Westerwaldwetter". Zudem gibt es die Möglichkeit, sich in unserer Facebook-Gruppe "Wettermelder Westerwald" zum aktuellen Wetter mit tollen Fotos auszutauschen.


Mehr dazu:   Wetter  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Training, Fotos und ein Herz für Tiere: Das Social-Walk-Event vom Tierheim Ransbach-Baumbach

Das Tierheim Ransbach-Baumbach lädt zu einem besonderen Event ein, das Training, Fotografie und den guten ...

Krimi-Lesung in Linz: Elfriede Liebich stellt neuen Roman vor

Spannende Kriminalfälle, dunkle Geheimnisse und eine Geschichte voller Wendungen stehen Anfang Juli in ...

ISB-Beratungstag für Gründer und Unternehmen in Rheinland-Pfalz

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) veranstaltet am Mittwoch, 1. Juli 2026, einen ...

Big House bietet Sommerferien voller Action, Technik und Abenteuer

ANZEIGE | Freizeitspaß, moderne Technik und gemeinsame Erlebnisse stehen in den Sommerferien im Neuwieder ...

Elke Scheika ist neue Bürgerkönigin von Rheinbreitbach

Beim traditionellen Königsschießen des St.-Josephs-Bürgervereins stand in Rheinbreitbach erneut die Gemeinschaft ...

Tag der offenen Gesellschaft fördert Dialog und Begegnungen in Neuwied

Gespräche, Begegnungen und neue Perspektiven standen beim Tag der offenen Gesellschaft in Neuwied im ...

Weitere Artikel


1000 Schokoladen-Nikoläuse für die vier Tafeln im Kreis Neuwied

1000 Schokoladen-Nikoläuse für die Tafeln in Linz am Rhein, Asbach, Puderbach-Dierdorf und Neuwied): ...

Winterliches Straßenfest beim Bürgerfernsehen: Offener Kanal Andernach feiert Weihnachten

Hunderte funkelnde Lichter leuchteten kürzlich vor dem Haus des Offenen Kanals in Andernach und auf den ...

Starker Anstieg der Atemwegserkrankungen-Krankmeldungen erreichen Höchststand

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AUs) hat in der vergangenen Woche einen Höchstwert erreicht ...

Asbach: "Blitzeinbruch" in einen Einkaufsmarkt

In der Nacht von Mittwoch (21. Dezember) auf Donnerstag (22. Dezember) kam es in einem Einkaufsmarkt ...

Höchstenbach: 63-Jähriger fährt stark alkoholisiert in den Gegenverkehr

Am Mittwoch (21. Dezember) befuhr ein 63-Jähriger um 15.11 Uhr die B 8 aus Richtung Hachenburg kommend ...

Brückentage 2023 für den Urlaub nutzen

So gut wie im kommenden Jahr lagen die Feiertage schon lange nicht mehr. Wer sie geschickt mit seinen ...

Werbung