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Pressemitteilung vom 19.11.2022    

Stadt Neuwied sieht sich bei Ansiedlungspolitik auf gutem Weg

Mit Interesse hat Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig verfolgt, dass sich das Wirtschaftsforum (WiFo) mit dem Thema "Ausweisung von Gewerbegebieten" befasst hat. Die daraus resultierende Forderung des WiFo nach rascherem Handeln kann Einig nur unterstützen.

(Symbolbild)

Neuwied. „Das ist genau das Ziel, das wir in der Verwaltung bereits vor einiger Zeit ausgegeben und für das wir notwendige Schritte eingeleitet haben“. Der OB verweist auf die 2018 beschlossene Stadtentwicklungsstrategie, die in der Vermarktung von Gewerbeflächen eine bedeutende Grundlage für mittel- bis langfristige Einnahmenverbesserungen für die Stadt sieht. „Erfolgreiche Ansiedlungspolitik kommt also nicht allein den Unternehmen, sondern letztlich allen in der Stadt zugute“, betont er.

Ein Grund mehr, warum in der Verwaltung die Entwicklung attraktiver Gewerbeflächen mittlerweile Priorität hat. So wurde, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, die Erstellung eines Konzepts auf den Weg gebracht, das unter anderem qualitative Merkmale der benötigten Flächen und die erforderliche Infrastruktur näher definiert.

Aber auch der konkrete Ankauf von Flächen wird unterdessen im Rathaus bereits verstärkt betrieben. „Dazu haben wir das Amt für Recht und Liegenschaften um zwei qualifizierte Mitarbeiter ergänzt“, berichtet OB Jan Einig. Zwei weitere seien in der Planungsabteilung des Stadtbauamtes vorgesehen, um die aufwändigen Planverfahren in Zukunft entsprechend begleiten zu können.



Da neben diesen personellen auch finanzielle Ressourcen erforderlich sind, hat die Stadt, wie Beigeordneter Ralf Seeman als Kämmerer ergänzt, allein im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 17 Millionen Euro für die Gewerbeflächen-Entwicklung angemeldet. Die nötige Bereitschaft zum Verkauf bei den Eigentümern vorausgesetzt, ist der Beigeordnete sehr zuversichtlich, die Grundlage für eine positive Entwicklung geschaffen zu haben.

Die neue Wirtschaftsförderin der Stadt, Alexandra Rünz, beurteilt dies angesichts der eingeleiteten Schritte und des „großen Potentials, über das der Standort verfügt“, ebenso. „Die Stadt ist auf einem guten Weg, eine aktivere Ansiedlungspolitik betreiben zu können“, betont sie. Ende des Monats trifft sich der OB mit dem Wirtschaftsforum zum Austausch. „Eine Gelegenheit, das Thema nochmals aufzugreifen und zu erläutern. Obwohl vieles dem WiFo eigentlich schon bekannt sein dürfte“, erklärt Jan Einig. (PM)


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