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Pressemitteilung vom 16.11.2022    

Günter Küpper wird Ehrenmitglied des Geschichtsvereins Unkel

Der Geschichtsverein Unkel hat Günter Küpper auf seiner Jahreshauptversammlung 2022 die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Küpper habe sich durch seine langjährige Mitgliedschaft, als Ratgeber und als Kassenprüfer große Verdienste um den Geschichtsverein erworben, sagte der Vorsitzende des GVU, Werner Geissler, zur Begründung.

Der Geschichtsverein Unkel(GVU) hat den Kommunalpolitiker Günter Küpper auf seiner Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. (Foto: privat)

Unkel. „Bei allem, was du tust und sagst, spürt man deine besondere Empathie, deinen feinen Humor und die unaufdringliche Souveränität, die Du Deinen Mitmenschen entgegenbringst“, so Werner Geissler. Küpper, Jahrgang 1942, wuchs in Unkel auf und absolvierte später in Rheinbreitbach eine Ausbildung zum Zimmermann. 1963 bis 1964 war er am Bau des Pavillions auf dem Anwesen Konrad Adenauers in Rhöndorf beteiligt und dem Vernehmen nach spendierte der Alte den Zimmerleuten hin und wieder einen Schnaps.

In den 70er Jahren traf er auch Adenauers Nachfolger Willy Brandt. Küpper nahm an der Sanierung mehrerer Kirchen in der Region teil und setzte unter anderem den 14 Zentner schweren Trägerbalken für die Orgelempore in der Erpeler Pfarrkirche. Später arbeitete er im Justizvollzug für die medizinische Versorgung der Häftlinge. In seiner Freizeit kümmerte er sich als Jäger und Heger um den umliegenden Wald.

2001 traten Küpper und seine Frau Gudrun, mit der er seit 57 verheiratet ist, dem Geschichtsverein bei. Damit begann seine Karriere als Schauspieler. Bei den Theateraufführungen des Geschichtsvereins spielte er regelmäßig tragende Rollen: als Gemeindediener Jupp im Kulturkampf in „Schockschwerenot Herr Bürgermeister“, als Polizeiamtsleiter in „Zuflucht Unkel“ und in „Liebe, Macht und Untergang“ über den Truchsässischen Krieg spielte Küpper 2018 gleich mehrere Rollen. Im Theaterstück über Josef Decku gab er dem Kölner Oberbürgermeister Adenauer seine Stimme. Und bei den Nachtwächterführungen des GVU zog er die Gäste als Ferdinand Freiligrath in den Bann der romantischen Dichtung des 19. Jahrhunderts.



Küpper, den man in Unkel regelmäßig im Gespräch mit den Bürgern antrifft, sitzt seit 1974 im Unkeler Stadtrat und seit 1977 im Verbandsgemeinderat. Für sein kommunalpolitisches Engagement wurde er kürzlich in das goldene Buch der Stadt eingetragen. Er ist das achte Ehrenmitglied des Geschichtsvereins. (PM)


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