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Pressemitteilung vom 11.11.2022    

3 Millionen Fördergelder! Raiffeisen-Region und Rhein-Ahr als LEADER-Regionen anerkannt

21 Regionen starten in die neue LEADER-Förderperiode 2023 bis 2027 und können mit jeweils rund drei Millionen Euro an Fördergeldern aus Bundes-, Landes- und EU-Mitteln rechnen. Dazu gehören auch die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) der Raiffeisen-Region, die in erweiterter Gebietskulisse anerkannt wurde, und der Region Rhein-Ahr, die sich neu formiert hat.

21 LEADER-Regionen wurden anerkannt. (Foto: Privat)

Kreis Neuwied / Region. Die Raiffeisen-Region umfasste bisher das Gebiet der Verbandsgemeinden, Dierdorf, Puderbach und der ehemaligen VG Rengsdorf (Kreis Neuwied) sowie der ehemaligen VG Flammersfeld (Kreis Altenkirchen). Neu auf Neuwieder Seite dazugekommen sind die ehemalige VG Waldbreitbach und die VG Asbach. In der neu gebildeten LEADER-Region Rhein-Ahr haben sich die Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz am Rhein und Unkel (Kreis Neuwied) dazu entschieden, mit Bad Breisig, Remagen und Sinzig (Kreis Ahrweiler) gemeinsam an den Start zu gehen.

Die LAGs können mit der Anerkennung ab 2023 Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raums vergeben. Vor der Kulisse des Hambacher Schlosses in Neustadt konnten die Vertreter der Regionen die Anerkennungsurkunde aus den Händen von Staatssekretär Andy Becht in Empfang nehmen. „Ich bin in den letzten Jahren zu einem großen LEADER-Fan geworden. LEADER ist für mich eine Erfolgsgeschichte zur Entwicklung der ländlichen Räume. In zahlreichen Besuchen vor Ort konnte ich mich überzeugen, mit welchem Ideenreichtum und welcher Energie in den Regionen attraktive Angebote geschaffen und neue Ideen umgesetzt wurden“, sagte Staatssekretär Andy Becht bei der Bekanntgabe der neuen LEADER-Regionen. „Ich freue mich, dass die 21 Regionen jetzt loslegen können. Was die LAGn für die ländlichen Räume leisten, ist frisch, kreativ, pfiffig und vor allen Dingen mehr als beachtlich“, betonte Becht.

Mindestens 3 Millionen an Fördermitteln
Vor fast zwei Jahren begann das Bewerbungsverfahren für die neue LEADER-Förderperiode 2023-2027. Über ein Jahr hatten die Regionen Zeit, sich zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Initiativen Gedanken zu machen, wie sie ihre Region weiterentwickeln wollen. Sowohl die Raiffeisen-Region als auch die Region Rhein-Ahr können nun in der kommenden Förderperiode (2023 bis 2027) mit rund drei Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und EU-Mitteln innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützen. Zudem steht weiterhin eine Landesförderung für ehrenamtliche Bürgerprojekte von 30.000 Euro pro LAG und Jahr zur Verfügung.



„Wir freuen uns, auch in den kommenden Jahren weiter Projekte, die die Entwicklung unserer Region voranbringen, fördern zu dürfen und sind gespannt, welche findigen Ideen aus der Bevölkerung, von Kommunen, Privaten und den Ehrenamtlichen eingereicht werden.“, äußert sich Volker Mendel, LAG-Vorsitzender der Raiffeisenregion, erwartungsvoll. Im nächsten Schritt wird zunächst die Lokale Aktionsgruppe gebildet, die sich Anfang kommenden Jahres konstituieren soll. Im 2. Quartal 2023 können dann voraussichtlich die ersten Anträge eingereicht werden.

Insgesamt wurden 21 LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz anerkannt. Insgesamt stehen den rheinland-pfälzischen Regionen somit rund 80 Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit. Die Themenfelder erstrecken sich von Projekten zur Förderung lebenswerter Dörfer über soziales Miteinan-der bis hin zum Natur- und Klimaschutz. (PMs /red)


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