Werbung

Pressemitteilung vom 09.11.2022    

Fachtag des Palliativnetzwerks: Wie Pflegende und Angehörige auf sich selbst achten können

Die verschiedenen Akteure kennen, sich fachlich austauschen und besprechen, dazulernen: Einmal im Jahr kommen die Mitglieder des Palliativnetzwerks im Kreis Neuwied zu einem Fachtag zusammen. In diesem Jahr stand er unter der Überschrift: "Selbstfürsorge in Pandemiezeiten".

Die vortragenden Referenten und Mitglieder der Steuerungsgruppe beim Fachtag Palliativnetzwerk: (v. li.) Ulrich Heinen Carina Wichmann, Mechthilde Neuendorff, Achim Krokowski, Dr. Ingo Hannes, Dr. Ingrid Stollhoff, Dr. Jutta Himanek, Dr. Silvia Brathuhn, Verena Krings-Ax, Meike Ridder und Gerhard Wermter. (Foto: Privat)

Kreis Neuwied. Schließlich war Corona für viele professionell Pflegende und Angehörige eine große Belastung. Neben dem Wunsch zu helfen, ging es natürlich immer darum, die Alten, Kranken und auch Sterbenden bestmöglich zu schützen. Wichtige Begegnung gestalteten sich so oft schwierig.

"Leben heißt Begegnung" - mit diesem Ausspruch von Martin Buber begrüßte Verena Krings- Ax als Vertreterin des Steuerkreises die mehr als 40 Teilnehmenden im evangelischen Gemeindehaus in Feldkirchen. Auf die Balance zwischen Belastung und Selbstfürsorge ging dann Dr. Silvia Brathuhn in ihrem Impulsvortrag ein. "Es geht darum, das immer wieder neu auszubalancieren und sowohl auf die Bedürfnisse der Betreuten, als auch die eigenen aufmerksam zu sein. Manchmal muss man die Perspektive wechseln, um die eigene Liebesfähigkeit nicht zu gefährden", erläuterte die Landesvorsitzende der "Frauenselbsthilfe Krebs".

Die Teilnehmer probierten diese Selbstfürsorge in verschiedenen Workshops selbst aus. Ulrich Heinen lud zum therapeutischen Malen im palliativen Kontext ein, während in der Gruppe von Carina Wichmann verschiedene wohltuende Düfte getestet wurden. Silvia Brathuhn motivierte die Teilnehmer mit Gedichten und Texten inspirierende und stärkende Impulse für das eigene Leben zu finden.



Am Ende des Fachtages waren sich die Teilnehmer einig, dass die Begegnung in diesem Rahmen überaus gelungen war. Neben dem Austausch trugen der Vortrag sowie die Gruppenangebote zu einer eigenen Stärkung, aber auch zu wertvollen Impulsen für die weitere Vernetzung der Arbeit bei.

Über das Netzwerk
Das "Palliativnetzwerk im Landkreis Neuwied" (PN-NR) ist ein Zusammenschluss hospizlich und palliativ tätiger Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, verschiedener Dienste und Praxen, die sich für die Begleitung und Betreuung von schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen einsetzen. Einzugsgebiet ist der gesamte Kreis Neuwied. Ziele der palliativen Betreuung sind die Verbesserung und der Erhalt der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer weit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung einhergehen. Durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, Einschätzen und bestmögliche Behandlung von Schmerzen sowie anderen Problemen körperlicher, psychosozialer, kultureller und spiritueller Natur soll den Betroffenen gezielt geholfen werden. (PM)



Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Lipödem: Nicht nur "dicke Beine" - Symptome und Behandlung

Das Franziskus Krankenhaus Linz lädt zu einem Informationsabend über das Thema Lipödem ein. Dr. Tobias ...

Waldorfschule Neuwied lädt zur Informationsveranstaltung ein

Am 12. September 2026, um 10 Uhr, öffnet die Freie Waldorfschule Neuwied ihre Türen für interessierte ...

Heimat shoppen 2026: Stärkung der Innenstädte im IHK-Bezirk Koblenz

Am Wochenende des 11. und 12. September 2026 stehen die Innenstädte im IHK-Bezirk Koblenz ganz im Zeichen ...

Rehkitz beim Mähen getötet: Amtsgericht Montabaur spricht Landwirt frei

Ein Landwirt aus dem Westerwaldkreis stand vor dem Amtsgericht Montabaur, weil er beim Mähen einer Wiese ...

Einzigartige Stummfilmkonzerte in der Sayner Hütte

In den Anfängen der Filmgeschichte wurden bei Vorführungen der einstigen Stummfilme in den Kinopalästen ...

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Gebäudeschaden in Windhagen

Ein Heckenbrand in Windhagen drohte am Freitagmittag (4. September 2026), auf ein Wohngebäude überzugreifen. ...

Weitere Artikel


Jahreskunstausstellung mit mittelrheinischen Künstlern im Roentgen-Museum Neuwied

Am Samstag, 26. November, eröffnet Landrat Achim Hallerbach um 15 Uhr im Roentgen-Museum Neuwied die ...

Digitaler Tag der offenen Tür im BBW Neuwied

Digital und trotzdem persönlich: Das Berufsbildungswerk (BBW) des Heinrich-Hauses Neuwied lädt wieder ...

IKK Südwest ruft zur Grippeschutzimpfung auf

Die Zahl der Grippeerkrankungen (Influenza) ist in diesem Jahr wieder deutlich angestiegen. Das zeigt ...

Hallenbad Puderbach: So läuft die Sanierung

Außer den Außenwänden und den Edelstahlbecken ist nicht viel stehengeblieben: Die Komplettsanierung des ...

Radarkontrolle in Kretzhaus

Am Dienstagvormittag führten Beamte der Verkehrsdirektion Koblenz eine Geschwindigkeitsüberwachung auf ...

Versuchter WhatsApp Betrug in Linz

Am Dienstagabend erhielt eine 45-jährige Frau aus Linz eine WhatsApp Nachricht ihrer angeblichen Tochter. ...

Werbung