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Nachricht vom 06.10.2022    

Verleihung im Stöffel-Park: Der "1. WÄLLER GARTENPREIS" geht an Doris Krug

Von Wolfgang Rabsch

Im Stöffel-Park zu Enspel hatte die "Kräuterwind GmbH" unlängst den "1. WÄLLER GARTENPREIS" verliehen. Der "Wäller Gartenpreis" sollte Anreize schaffen für Gartenliebhaber, die ihre Gärten mit einer besonderen Einstellung hegen und pflegen und dabei auf naturbelassene Nachhaltigkeit achten, den Gedanken des grünen Daumens beherzigen und ihrer Fantasie keine Grenzen setzen.

Alle Preisträger mit Landrat Achim Schwickert. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Enspel. "Kräuterwind Genussreich Westerwald" versteht sich als Netzwerk von Gärten, Touristik, Produzenten, Gastronomie, naturnahen Projekten und Gartenbau, die zusammen neue Erlebniswelten bieten. Die Resonanz war überwältigend, als der Preis öffentlich ausgeschrieben wurde, der immerhin mit 3.000 Euro dotiert ist. Sage und schreibe 216 Bewerbungen gingen bei Kräuterwind ein, wo man nun die Qual der Wahl hatte.

Hochkarätige Jury hatte keinen leichten Job
Um die Schönheit und Exklusivität der Gärten gerecht beurteilen zu können, entschied über die Preisvergabe eine hochkarätig besetzte Jury: Jens Geimer (geschäftsführender Gesellschafter der "Westerwald-Brauerei"), Christina Heinz (Junior-Chefin des "Hotels Heinz"), Jörg Hohenadl (Projektleiter "Naturgenuss"), Steffi Klöckner (Geschäftsführerin "Birkenhof Brennerei"), Sandra Köster (Vorstand "Wir Westerwälder" gAöR), René Kuhmann (Verlagsleiter "Verlag für Anzeigenblätter"), Markus Mann (geschäftsführender Gesellschafter der "Westerwälder Holzpellets" sowie "MANN-Energie"). Bei der Zusammensetzung der Jury wurde darauf geachtet, dass keine Gartenprofis über die Vergabe des Preises zu entscheiden hatten, sondern Menschen, die aus ganz anderen Bereichen des Lebens und der Arbeit kommen.

Wie Markus Mann bei der Preisverleihung mitteilte, waren die Mitglieder der Jury überrascht, mit wieviel Liebe und Fantasie die Gärten angelegt waren, die sie zu bewerten hatten.
Nach vielen Abwägungen und Diskussionen stellte sich heraus, dass Doris Krug aus Windhagen als würdige Preisträgerin benannt werden konnte.

Uwe Schmallenbach, der Geschäftsführer der Kräuterwind GmbH, begrüßte eingangs der Preisverleihung die Anwesenden, unter anderem Landrat Achim Schwickert, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg Markus Hof, Mitglieder der Jury und Martin Rudolph, den Geschäftsführer des Stöffel-Parks. Uwe Schmalenbach zeigte sich regelrecht euphorisiert von dem Run, den die Ausschreibung des Preises erzeugt hatte. Nie im Leben habe er mit 216 Bewerbungen gerechnet, doch dieses Ergebnis habe auch gezeigt, dass ein Umdenken bei der Gestaltung von Gärten stattgefunden hat. Weg von dem unansehnlichen Stein- und Schottergärten, hin zu individuellen Gärten, die eine Seele haben, und blühende Natur in ihrer Vielfalt in den Mittelpunkt stellen.




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Schmallenbach bedankte sich beim Stöffel-Park, dabei insbesondere bei Martin Rudolph, für die hervorragende Unterstützung, die Kräuterwind erfahren darf. Ein kleiner Witz erheiterte die Anwesenden, als Uwe Schmalenbach berichtete: "Ich habe von einem Verkehrsunfall im Westerwald gehört, dort wären zwei Autos zusammengestoßen, in beiden hätte Martin Rudolph gesessen", dem wäre nichts mehr hinzuzufügen.

And the winner is: Doris Krug
Sodann verkündete Uwe Schmalenbach die Preisträger: Aus 216 vorausgewählten qualifizierten Bewerbungen ging der "ERSTE WÄLLER GARTENPREIS" an Doris Krug aus Windhagen. Sie hatte sich mit ihrem 1.200 Quadratmeter großen, naturnah gestalteten Landschaftsgarten beworben.
Neben dem Preisgeld erhielt die Gewinnerin eine Gartenpreis-Tafel, die ihr von Landrat Achim Schwickert überreicht wurde.

Landrat Achim Schwickert "outete" sich ebenfalls als "Gartengestalter", nur würde bei ihm nicht alles so gelingen, wie er sich das erhofft. Der Anbau von Tomaten im eigenen Beet hätte nicht geklappt, aber immerhin könne man aus Fehlern etwas lernen. An anderer Stelle gedeihen dann wieder Pflanzen, womit er nicht gerechnet hätte. In einer kurzen Laudatio auf die Preisträgerin, lobte der Landrat die ideenreiche Gestaltung des Gartens von Doris Krug, und überreichte, unter dem Beifall der Anwesenden, der stolzen Preisträger den ersten "WÄLLER GARTENPREIS".

Neben dem Hauptpreis wurden mehrere Sonderpreise verliehen: Diese wurden von der Firmengruppe MANN (Langenbach bei Kirburg), dem Pflanzenhof Schürg (Wissen) sowie Naturgartenplanung "Wilde Hilde" (Oberzeuzheim) gestiftet. Unter den Gewinnern der Sonderpreise befinden sich unter anderem einige Schulgärten (unter anderem die IGS-Selters) und Kindertagesstätten, ebenso ein Gemeinschaftsgarten und ein Gartenverein. (Wolfgang Rabsch)


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