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Pressemitteilung vom 04.10.2022    

Schüsse in Breitscheid: Verletzte Frauen kannten den Schützen - Zusammenhang mit Tat in Dormagen wahrscheinlich

Nach den Schüssen Breitscheid (Kreis Neuwied) vom Freitagnachmittag (30. September) hat die Staatsanwaltschaft Koblenz nun weitere Details mitgeteilt: Demnach hat eine der beiden verletzten Frauen inzwischen einen 55-jährigen Mann als mutmaßlichen Täter identifiziert, der im Verdacht steht, am Freitagvormittag im Dormagener Stadtteil Hackenbroich einen 36-jährigen Mann erschossen zu haben.

(Symbolfoto)

Breitscheid (Kreis Neuwied). Die Kuriere hatten über die Schüsse bereits hier und hier berichtet. Bei den beiden in Breitscheid schwer verletzten Frauen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft Koblenz um eine 74-Jährige und ihre 34-jährige Tochter. Beide erlitten mehrere Schussverletzungen und befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung. Ihr Zustand ist momentan stabil.

Die 74-jährige Verletzte konnte zwischenzeitlich bereits Angaben machen: Sie hat als mutmaßlichen Täter einen 55-jährigen Mann mit kosovarischer Staatsangehörigkeit identifiziert, der im Verdacht steht, am Vormittag des 30. September im Dormagener Stadtteil Hackenbroich einen 36-jährigen Mann erschossen zu haben. Der mutmaßliche Schütze ist am selben Tag gegen 17 Uhr in Dormagen mit einer Schussverletzung aufgefunden worden, der er nachfolgend erlag.




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Zu den Hintergründen der Schüsse auf die Frauen in Breitscheid machte die Staatsanwaltschaft derzeit noch keine näheren Angaben. Allerdings kannten sich die verletzten Frauen und der 55-jährige mutmaßliche Schütze, der in Dormagen gelebt und sich zeitweilig auch in Breitscheid aufgehalten haben soll.

Die Ermittlungen der Kriminalisten müssen nun auch die Beteiligung weiterer Personen ausschließen. Polizei und Staatsanwaltschaft stehen dazu in enger Verbindung mit den zuständigen Ermittlungsbehörden in Nordrhein-Westfalen. Federführend ist dort die Staatsanwaltschaft Düsseldorf. (PM / red)


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