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Pressemitteilung vom 22.09.2022    

Drogenhändlerring im Westerwaldkreis zerschlagen

Wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln haben die Staatsanwaltschaft Koblenz und die Kriminalinspektion Montabaur umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. Daraufhin wurden unter anderem im Westerwaldkreis und in Koblenz die Räume der Verdächtigen durchsucht. Die Ermittler wurden fündig.

Symbolfoto (pixelio / Thorben Wengert)

Region. Die Kriminalinspektion Montabaur hat am Dienstag (20. September) 16 Durchsuchungsbeschlüsse im Westerwaldkreis, Koblenz und Krefeld vollstreckt. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz und der Kriminalinspektion Montabaur wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen stellte die Kriminalpolizei rund fünf Kilogramm Amfetamin, 600 Milliliter hochprozentiges flüssiges Amfetamin, ein Kilogramm Haschisch, 1,5 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Ecstasy-Pillen, zwölf Gramm Kokain, eine Cannabisaufzuchtanlage, 16 Kilogramm Streckmittel sowie einen fünfstelligen Bargeldbetrag sicher. Nach Angaben der Polizeidirektion Montabaur wurden außerdem in einigen Durchsuchungsobjekten zugriffsbereite Waffen und Messer aufgefunden und beschlagnahmt.



Laut Polizei wurden insgesamt neun Beschuldigte am Dienstag beziehungsweise am Mittwoch den Ermittlungsrichtern des Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Gegen alle neun Beschuldigte sei die Untersuchungshaft angeordnet worden. (PM Kriminalinspektion Montabaur)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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