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Pressemitteilung vom 17.09.2022    

Besuch im Neuwieder Heinrich-Haus: Von den Problemen eines Sozialunternehmens berichtet

Sichtlich beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen beim Besuch des Sozialunternehmens Heinrich-Haus in Neuwied. In der Einrichtung stehen Menschen mit Behinderung und Senioren im Mittelpunkt. Mithilfe verschiedener Angebote soll deren Selbstständigkeit gefördert und die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Martin Diedenhofen machte sich ein persönliches Bild von den Angeboten des Heinrich-Hauses in Neuwied und lernte die Menschen kennen, die das Sozialunternehmen mit Leben füllen. (Foto: Wahlkreisbüro Diedenhofen)

Bundestagsabgeordneter Diedenhofen besucht Sozialunternehmen Heinrich-
Haus in Neuwied
Neuwied. „Was Verantwortliche, Mitarbeitende und Auszubildende vor Ort leisten, ist richtig stark“, erklärte Diedenhofen nach dem Austausch. Bei einem Gespräch mit Geschäftsführer Dirk Rein und anschließendem Rundgang hatte der heimische Bundestagsabgeordnete zuvor die Einrichtung vorgestellt bekommen. Christiane Kahlert, zuständig für das Integrationsmanagement im Heinrich-Haus, freute sich ebenfalls über den Besuch des Bundespolitikers: „Für uns ist das ein Zeichen der Wertschätzung. Gleichzeitig können wir die Herausforderungen zur Sprache bringen, vor denen wir tagtäglich stehen.“

In einem Gespräch hatten die Leistungsnehmer, in der Hauptsache Mitglieder der Teilnehmendenvertretung, ausreichend Zeit, dem Bundespolitiker ihre Fragen zu stellen. So ging es unter anderem darum, wie Menschen mit Behinderungen besser Bus und Bahn nutzen können sowie um die fehlende Barrierefreiheit in vielen Unternehmen. Diedenhofen betonte dazu: „Wenn Menschen mit Behinderungen in ihren Entfaltungsmöglichkeiten und damit ihrer Selbstständigkeit extrem eingeschränkt sind, ist das grob ungerecht. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass viele Politiker sowie Menschen außerhalb der Politik für die Barrierefreiheit bereits seit Jahren hinter den Kulissen kämpfen. Gleichzeitig denke ich auch, dass sich hier niemand in unserer Gesellschaft aus der Verantwortung ziehen darf. Jeder kann etwas beitragen, um seinen Mitmenschen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Und wo die finanziellen Mittel fehlen, ist es unsere Aufgabe als Politik mit Förderungen zu unterstützen.“



Zum Abschluss vereinbarten Diedenhofen und die Verantwortlichen des Heinrich-Hauses einen weiteren Termin in der Einrichtung. „Wir bleiben im Austausch“, so der Bundestagsabgeordnete. (PM)


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