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Pressemitteilung vom 14.09.2022    

GemeindeschwesternPlus: Ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte älterer Menschen

Im hohen Alter ein gesundes und selbstständiges Leben im vertrauten Umfeld führen - das der Wunsch vieler Bürger. Die Gesundheit steht dabei immer an vorderster Stelle. Dem gegenüber stehen jedoch Herausforderungen, die es sich lohnt, frühzeitig anzugehen. Seit 2015 unterstützt der Landkreis Neuwied daher das Projekt GemeindeschwesterPlus.

Arbeitsgespräch im Kreishaus mit den GemeindeschwesternPlus. (Foto: Kreis Neuwied)

Kreis Neuwied. Mit kostenlosen Beratungen, die auf Wunsch auch zu Hause stattfinden, helfen die Fachkräfte des Projekts älteren Menschen dabei, die richtigen Entscheidungen bei der Gesundheitsvorsorge zu treffen. Bei einem Arbeitsgespräch im Kreishaus mit dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert und der Projektverantwortlichen Carina Corzilius wurde kürzlich noch einmal der Mehrwert des Projekts GemeindeschwesternPlus deutlich.

„Gerade vor dem Hintergrund, dass der Fachkräftemangel in der Pflege weiter zunimmt, gewinnen Projekte wie GemeindeschwesterPlus, bei denen der präventive Hausbesuch im Vordergrund steht, enorm an Bedeutung“, ist sich Carina Corzilius sicher und stellt klar: „Jede Person, die frühzeitig durch eine gezielte Beratung in der selbstständigen und gesunden Lebensführung unterstützt wird, ist potenziell nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt auf Pflegeleistungen angewiesen“.

Wichtige Netzwerke
Bei der Gesundheitsförderung älterer Menschen zählen die Gemeindeschwesternplus auf zahlreiche Netzwerke, bei denen sie über die vergangenen Jahre wichtige Kontakte geknüpft haben. Sie bieten zum Beispiel Bewegungseinheiten in den Quartiertreffs der Stadt Neuwied an, nehmen an Veranstaltungen mit eigenen Ständen und Aktionen zur Bewegung teil und geben Senioren hilfreiche Tipps zu verschiedensten Themen rund um Ernährung und Gesundheit.



„Das Schöne an unserer Arbeit ist, dass wir Zeit für Gespräche haben“, berichtet Roswitha Rosenmüller, GemeindeschwesterPlus für die Verbandsgemeinden Linz, Bad Hönningen, Unkel und Rengsdorf-Waldbreitbach, „Besonders bei alleinlebenden Menschen fehlt oft ein offenes Ohr. Das Angebot wird immer positiv wahrgenommen“. Michael Mahlert schlussfolgert, dass es sich bei dem Projekt um eine wichtige soziale Stütze für ältere Menschen handelt und lobt den Einsatz der Fachkräfte im Kreis Neuwied. Das Projekt GemeindeschwesterPlus wird noch bis Ende 2022 aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden gefördert und vom Landkreis Neuwied unterstützt. (PM)

So erreichen Sie die GemeindeschwesternPlus:
Gemeindeschwesterplus Birgit Boos und Heike Chandoni (Stadt Neuwied):
Tel.: 02631 / 9391131, Büro: Heddesdorfer Str. 7, 56564 Neuwied.
Gemeindeschwesterplus Roswitha Rosenmüller (VG Linz, VG Bad Hönningen, VG Unkel und VG Rengsdorf-Waldbreitbach):
Tel: 02644 / 4063300, Büro: Am Sändchen 3, 53545 Linz am Rhein.


Lokales: Neuwied & Umgebung
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