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Nachricht vom 23.08.2022    

Andrea Reiprich in Berlin für die Floristik-Branche im Einsatz

Flower-Power durch Frauen-Power: Als Präsidentin des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Fachverband Deutscher Floristen (FDF) war die Neuwieder Floristmeisterin Andrea Reiprich bei der Bundestagung in Berlin vom 18. bis 21. August auch über den Dunstkreis der Deichstadt hinaus für die Belange ihrer Kollegen im Einsatz.

Die Präsidentin des FDF-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Andrea Reiprich, gab dem Deutschen Meister 2018-2021, Michael Liebrich, alle guten Erfolgswünsche mit auf den Weg zu den Europameisterschaften der Floristen im polnischen Kattowitz am kommenden Wochenende.
(Fotos: Thomas Herschbach)

Berlin/Neuwied. „Es waren intensive Arbeitstage, auf denen wir uns so positioniert haben, dass wir zukunftsfähig sind. Entsprechend selbstbewusst wollen wir unsere Interessen vertreten“, zog die FDF-Landespräsidentin, die am ersten Tagungs-Teil den Vorsitz innehatte, eine zuversichtliche erste Bilanz. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Frage nach einer grundsätzlichen Neustrukturierung von den bislang rein föderalen Strukturen hin zu größeren Einheiten im Sinne einer Bündelung der Kräfte erörtert.

Ebenfalls auf der Tagesordnung: die Zusammenarbeit mit der Fleurop AG als weltweit führendem Blumenvermittlungsservice. „Wirkung wird vom Einzelnen durch vorhandenes Talent erzielt, im Verband ist dafür zielorientierte, strukturierte Zusammenarbeit nötig. Dafür war Berlin ein wichtiges Etappenziel“, unterstreicht Andrea Reiprich, die am Neuwieder Ringmarkt ein traditionsreiches Blumenfachgeschäft mit sechs Mitarbeiterinnen verantwortet.

Mit ihrem Verweis auf individuelles Können dürfte sich die Floristmeisterin nicht zuletzt auf die herausragenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften der Floristen im „Haubentaucher“ in Ostberlin bezogen haben, die bildlich formuliert wie eine strahlende Rose im Blumenstrauß in die Bundestagung eingebunden waren.

Blumenhandwerk interessant machen
In der Summe von vier Wertungskategorien Pflanzarbeit, Raumschmuck, gebundenes Werkstück und Überraschungsarbeit zum Thema „Freiheit“ überzeugte der Abgesandte des FDF Hessen-Thüringen Christopher Ernst die Jury am meisten und sicherte sich den Titel. Dabei ist die Deutsche Meisterschaft der Floristen (DMF) wesentlich mehr als ein Wettbewerb, schließlich trägt die DMF maßgeblich dazu bei, das Blumenhandwerk für den Nachwuchs interessanter zu machen.



„Hier wird im wahrsten Wortsinn Grundlagenarbeit geleistet. Denn die Gewinnung von Auszubildenden ist ebenso eine Herausforderung wie Nachfolgeregelungen in Blumengeschäften“, benennt Andrea Reiprich zwei der Problemfelder. Was die erstgenannte Thematik betrifft, könnte der „Junge Talente Azubi-Cup“, der ebenfalls im „Haubentaucher“ parallel zu den Deutschen Meisterschaften stattfand, ein Lösungsansatz zugunsten einer attraktiveren Ausstrahlung der Floristik auf das Blickfeld junger Berufseinsteiger sein.

Über Anerkennung der Leistung die Wahrnehmung der Branche bei den politischen Entscheidungsträgern schärfen, um dadurch mehr Bedeutung zu erhalten, ist das Ziel – das Stichwort „Systemrelevanz“ war gerade während der Corona-Pandemie aufgrund unterschiedlicher Handhabungen in den Bundesländern ständig präsent.

Gegenwärtig waren in Berlin auch die pandemiebedingt mehrfach verschobenen Europameisterschaften der Floristen im polnischen Kattowitz, die nun am kommenden Wochenende ausgetragen werden. Die deutsche Floristik wird dort von Michael Liebrich aus Baden-Württemberg vertreten, der seit 2018 als Deutscher Meister amtieren durfte. Beim Stelldichein der Floristen in Berlin nutzte Andrea Reiprich die Gelegenheit für gute (Glück-) Wünsche an ihn wie an seinen Deutscher Meister-Nachfolger Christopher Ernst – sozusagen ein „Toi Toi, Toi“ durch die Blume gesprochen. (PM)


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