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Nachricht vom 08.06.2011    

Keine Angst vor künstlichen Gelenken

Patientenseminar in Asbach klärte auf

Asbach. In einem gut besuchten Patientengespräch zum Thema „Wie lebt es sich mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk“ konnte Dr. Thomas Wölk vielen Zuhörern die Angst nehmen.

Von links: Giannina Vargiu (Kreis VHS Neuwied), Dr.med. Thomas Wölk, Werner Schmitt (Initiative Region Mittelrhein).

Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Gemeinschaftsklinikum Kemperhof in Koblenz war auf Einladung der Initiative Region Mittelrhein und der Kreisvolkshochschule Neuwied nach Asbach gekommen.
In einem leicht verständlichen Vortrag erklärte er den Zusammenhang zwischen Gelenken und Mobilität. Damit machte er deutlich, dass fast jedes Gelenk, wenn nötig, durch eine Prothese ersetzt werden kann. „Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der Verschleiß, hervorgerufen u. a. durch Übergewicht, Sportverletzungen oder durch den natürlichen Alterungsprozess“, so Wölk. „Kommt es zum Verschleiß, verliert der Gelenkknorpel an Elastizität und das kann Schmerzen verursachen.“ Da wir in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen haben, die noch im Alter Sport treiben und mobil bleiben wollen, ist die Entscheidung für ein künstliches Gelenk immer häufiger gegeben.
Doch wie kommt man mit einer Prothese im Alltag zurecht? Diese Frage beschäftigte die meisten Anwesenden. Dr. Wölk konnte beruhigen. Es gebe sicherlich immer mal ein paar Probleme. Die meisten Patienten jedoch freuen sich, über eine spürbar erhöhte Lebensqualität.


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