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Nachricht vom 27.07.2022    

52-jähriges Jubiläum der integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Neuwied

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Lebenshilfe Neuwied Träger eines Kindergartens für Kinder mit Beeinträchtigung. Somit besuchen Kinder nun seit 52 Jahren die Einrichtung und füllen diese mit Spaß, Lachen und Leben. Dieses Jubiläum muss natürlich gefeiert werden.

Von links: Jan Einig, Franz-Robert Herbst, Frank Potthast, Simone Schumann, Frank Mehnert, Michael Mahlert. (Foto: Lebenshilfe Neuwied)

Neuwied. Aus diesem Grund luden die Lebenshilfe Neuwied und die Integrative Kindertagesstätte zu ihrem „50 + 2 Kita-Geburtstagsfest“ ein. Viele kleine und große Menschen waren dieser Einladung gefolgt und konnten eine wunderschöne Feier genießen. Die Erzieherinnen hatten sich mit den Kindern zusammen viele Angebote einfallen lassen, unter anderem konnten die Kinder sich nach der offiziellen Feier auf einer Dinosaurier-Hüpfburg austoben, sich schminken lassen, Seife selber herstellen, verschiedene Musikinstrumente spielen oder an Aktionstabletts verschiedene Aufgaben lösen. Für das leibliche Wohl war mit verschiedenem Fingerfood und Kuchen ebenfalls gesorgt.

Und noch etwas wurde an diesem Tag gefeiert: Die Integrative Kindertagesstätte und der Förderkindergarten der Lebenshilfe Neuwied erhielten durch die Künstlerin und Musikpädagogin Dorothe Ruth Marzinzik die Zertifizierungen zu ihrem Projekt „Ästhetisch-musikalische Grundbildung“. Frau Marzinzik begleitet beide Einrichtungen nun schon seit mehreren Jahren mit diesem Projekt.

1970 war ein zukunftsweisendes Jahr für die Lebenshilfe Neuwied. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man sich auf die Betreuung von geistig behinderten Kindern im Schulalter spezialisiert und dies sogar in einer eigenen Schule. Als der Landkreis Neuwied dann die Trägerschaft für die Schule übernahm, konnte die Lebenshilfe Neuwied ihren Fokus auf die geistig behinderten Kinder im Kindergartenalter legen und dort ein Betreuungsangebot schaffen, was es bis dato im Kreis Neuwied noch nicht gab. So öffnete 1970 der Sonderkindergarten in angemieteten Räumen der Volksschule Engers seine Pforten. Schnell wurde jedoch klar, dass die Räumlichkeiten nicht den pädagogischen Bedürfnissen gerecht werden konnten. Der Vorstand der Lebenshilfe Neuwied e.V. entschied daraufhin einen eigenen Kindergarten zu bauen. Dies wurde dann in der Orffstraße in Engers in die Tat umgesetzt.




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Später zog man in das neue Gebäude, dem heutigen Standort. Ab diesem Zeitpunkt wurden dort insgesamt 24 Kinder mit Beeinträchtigung betreut und gefördert. Im Jahr 2016 wurde dann eine weitere wichtige Entscheidung für die Einrichtung getroffen: aus dem Sonderkindergarten wurde eine Integrative Kindertagesstätte. Dies bedeutete für die Einrichtung, dass man nun 39 Kindern einen Kita-Platz bieten kann, indem sowohl Kinder mit und ohne Beeinträchtigung betreut und in ihrer Entwicklung begleitet werden. Seit der Wandlung zur Integrative Kindertagesstätte wird in der Einrichtung Inklusion gelebt. (PM)


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