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Pressemitteilung vom 30.06.2022    

CDU-Impulse: "Wölfe im Westerwald - Naturereignis oder Gefahrenherd?"

In der Reihe "Impulse Digital" befasst sich die CDU-Kreistagsfraktion mit dem im Westerwald viel diskutierten Thema Wolf. CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Krempel konnte hierfür Michael Back vom Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) sowie Matthias Müller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Westerwald, gewinnen.

Symbolfoto: Archiv/woti

Region. 2012 wurde der erste Wolf wieder in Rheinland-Pfalz gesichtet und seither reißen die Beschwerden von Tierhaltern nicht ab. Besonders im Westerwald gibt es Probleme. Wie kaum ein anderes Thema spaltet es die Bevölkerung. Wie viele Wölfe gibt es im Westerwald? Ist eine Koexistenz zwischen Wolf und Mensch im Westerwald möglich? Und auf welche Weise ließe sich ein solches Miteinander erreichen?

Vonseiten des Landes wurde ein Wolfsmanagementplan erstellt. Nutztierrisse werden zu 100 Prozent entschädigt, wenn der Wolf nicht als Verursacher ausgeschlossen werden kann. Im Präventionsgebiet Westerwald werden auf Antrag wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde vom Land finanziell gefördert. Ziel ist immer, dass sich Wölfe nicht an das Reißen von Weidetieren gewöhnen.

Rinderhalter im Westerwald sehen Zäune jedoch kritisch. Die Unzufriedenheit der Nutztierhalter mit dem aktuellen Wolfsmanagement in Rheinland-Pfalz war während des Forums "Wolf und Weidetierhaltung", ausgerichtet vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, deutlich zu spüren.




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Wölfe sind in ganz Europa vom Aussterben bedroht. Der Wolf zählt zu den gefährdeten Tierarten in Europa und ist streng geschützt, um sein Überleben zu sichern. Aber welchen Nutzen haben Wölfe überhaupt für die Natur und das Ökosystem? Eine Vielzahl von Fragen, die in der Gesprächsrunde angesprochen werden sollen. Die CDU-Kreistagsfraktion möchte dabei einen Beitrag zu mehr Sachlichkeit beim Thema "Wolf" leisten.

Die Online-Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 6. Juli, um 19 Uhr und dauert eine Stunde. An der Thematik interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, sich für diese Videokonferenz bei der CDU-Geschäftsstelle unter harald.orthey@cdu-westerwald.de anzumelden. Von hier wird dann der Link zur Teilnahme rechtzeitig per E-Mail versandt. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen   Wolf  
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