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Nachricht vom 12.06.2022    

Polizeimeldungen Neuwied: Unfälle, Streitigkeiten, Ausheben von Gullideckeln, Verfolgungsjagd

Im Zeitraum von Freitagnachmittag (10. Juni, 16.00 Uhr) bis Sonntagmorgen (12. Juni, 9 Uhr) ereigneten sich in Neuwied mehrere Vorfälle, zu denen die Beamten der PI Neuwied gerufen wurden. So gab es mehrere verbale und körperliche Auseinandersetzungen, eine kurze Verfolgungsjagd sowie das Ausheben von Gullideckeln ohne merklichen Grund.

Symbolbild: Archiv

Neuwied. Im Berichtszeitraum ereigneten sich im hiesigen Dienstgebiet insgesamt fünf Verkehrsunfälle, bei welchen Sachschäden in Höhe von circa 9000 EUR entstanden. Bei einem Verkehrsunfall kam es zu Personenschäden, bei welchen ein Fußgänger und ein Fahrradfahrer bei einer Kollision auf dem Gehweg leichte Verletzungen davontrugen.

Auseinandersetzung zwischen Fahrrad- und PKW-Fahrern
Am Freitagabend (10. Juni) wurden im Bereich Neuwied Heimbach-Weis Streitigkeiten zwischen einem Fahrradfahrer und zwei zusammengehörenden PKW-Fahrern gemeldet. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme kam es zu widersprüchlichen Angaben zum Tathergang. Die PKW-Fahrer fühlten sich durch den Fahrradfahrer genötigt, der wiederum sah in seinem Handeln kein Fehlverhalten.

Während der Sachverhaltsaufnahme wurden bei den beiden PKW-Fahrern (ein Ehepaar, jeweils unterwegs mit einem PKW) Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Aufgrund der im Rahmen eines Schnelltests festgestellten Werte von 0,55 Promille und 0,68 Promille wurde gegen beide Fahrzeugführer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Die Ermittlungen zur Strafanzeige wegen Nötigung dauern an. Zeugen des Vorfalls im Bereich der Straße "Am Königsgericht" werden gebeten sich mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Ausheben von Gullideckeln ohne Grund
Samstagnacht (11. Juni) gegen 3.18 Uhr, wurde den Beamten durch eine Anwohnerin im Innenstadtbereich (NR-Heddesdorf) eine junge männliche Person gemeldet, welche im Bereich der Heddesdorfer Straße Gullideckel aushebe. Der ihr unbekannte Mann mittleren Alters habe in osteuropäischer Sprache vor sich hingeredet und sei nach dem Ausheben des Gullideckels in Richtung Dierdorfer Straße geflüchtet. Selbiger konnte im Rahmen der Fahndung nicht mehr gesichtet werden.

85-Jähriger bekam kein sechstes Bier - wollte nicht mehr bezahlen
Am Samstagvormittag mussten die Beamten zu einem Zechbetrüger in die Neuwieder Innenstadt ausrücken. Dort wurde durch die Wirtin einer Kneipe in der Fußgängerzone ein Kunde gemeldet, welcher seine Rechnung nicht bezahlen wolle. Bei dem Eintreffen der Streife konnte der 85-Jährige Beschuldigte noch unweit der Kneipe angetroffen und zur Sache befragt werden.




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Dieser gab an, dass er nach Vorgabe seiner Betreuerin nur fünf Bier trinken dürfe. Als er ein sechstes Bier bestellten wollte, kam es zu verbalen Streitigkeiten mit der durch die Betreuerin eingeweihten Wirtin, weshalb der Beschuldigte aus Zorn die Kneipe ohne zu bezahlen verließ. Nach einem erzieherischen Gespräch bezahlte er die fünf getrunkenen Bier.

Verfolgungsjagd vor Verkehrskontrolle
In der Nacht zum Sonntag (12. Juni) wurde gegen 0.20 Uhr, im Bereich der Aubachstraße, ein Kradfahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dieser entzog sich jedoch nach Einschaltens der Anhaltesignale ab der Aubachstraße in NR-Niederbieber bis hin zum Stadtteil NR-Oberbieber der Kontrolle. Der Fahrer konnte letztlich, nach kurzer Verfolgungsfahrt in einer Sackgasse angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden.

Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen wurden bei dem 20-Jährigen Neuwieder Hinweise auf einen zeitnah zurückliegenden Betäubungsmittelkonsum konstatiert, welcher dieser auch eigenständig angab. Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt untersagt und der Beschuldigte zwecks Blutentnahme zur Dienststelle sistiert. Aufgrund der Feststellungen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Führerscheinstelle vorab über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Körperliche Auseinandersetzung zwischen Security und Gast
Am frühen Sonntagmorgen (12. Juni) kam es gegen 4.15 Uhr in einem Neuwieder Tanzlokal in der Heddesdorfer Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Gast und einem Securitymitarbeiter. Der Beschuldigte Gast, ein 48-Jähriger Neuwieder, hatte nach Angaben des Geschädigten gegen die Hausordnung verstoßen und sollte deshalb die Lokalität verlassen. Offensichtlich war der Beschuldigte mit der Durchsetzung des Hausrechts nicht einverstanden, so dass er den Security Mitarbeiter mit Fäusten attackierte.

Dieser konnte sich jedoch ohne weiteres strafbares Handeln wehren und den Beschuldigten vor die Lokalität bringen und bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Nach Beruhigung der Gemüter wurde dem Beschuldigten ein Platzverweis erteilt, welchem er im Anschluss ohne Weiteres nachkam.

(PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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