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Nachricht vom 04.06.2022    

Sternsingermobil des Kindermissionswerks in Neuwied

Wie kann man Kinder weltweit unterstützen? Welche Rolle spielt dabei das Kindermissionswerk und was sind eigentlich Sternsinger? Diese und andere Fragen wurden jetzt im Neuwieder Stadtteil Gladbach beantwortet, wo das Sternsingermobil auf seiner Deutschlandtour einen Zwischenstopp einlegte.

Isabell Mahler vom Kindermissionswerk bastelt mit Lena und Jan ganz persönliche Kronen. (Foto:

Neuwied. Organisiert von Marina Vukmann-Maxein und Cornelia Hansmann hatten die Kinder der Wülfersberg Grundschule sowie die jüngsten Gladbacher aus der örtlichen Kindertagesstätte Gelegenheit, das Mobil zu erkunden, zu basteln, zu malen und das Engagement der Sternsinger besser kennenzulernen.

„Die Sternsinger haben eine lange Tradition in Gladbach“, erklärt Hansmann, die sich sehr freut, dass es auch in diesem Jahr gelungen ist, das Mobil in den Stadtteil zu holen. Bereits seit vielen Jahren arbeite man mit der Gemeinde, den Messdienern und engagierten Eltern zusammen, um das Sternsingen in jedem Jahr wieder neu aufleben zu lassen. Das Mobil des Kindermissionswerks sei somit eine wunderbare Ergänzung, um den Kindern zu erklären, wie man anderen helfen könne.

Sommer- und Wintertour geplant
In Gladbach zu Gast war allerdings nicht nur das Mobil, auch Martin Szudra, Clara Toelstede und Isabell Mahler waren vor Ort, um mit den Kindern zu arbeiten und über die Aufgaben des Kindermissionswerks zu informieren. „Wir machen immer eine Sommer- und eine Wintertour“, erklärt Szudra. Während man in der kalten Jahreszeit vor allem das Wandern von Haus zu Haus und die Bedeutung dahinter thematisiere, gehe es jetzt vorrangig um die unterschiedlichen Projekte des Kindermissionswerks.



Schwerpunkt Vielfalt und Respekt
In diesem Jahr lag der Schwerpunkt im Bereich Vielfalt und Respekt, und dies kam bei den jungen Besuchern gut an. So wurden vom ersten Moment an fleißig Fragen gestellt, gebastelt und gemalt. „Wir wollen auch in Zukunft die Arbeit der Sternsinger weiter vorantreiben“, betont Hansmann zum Abschluss, schließlich gehe es nicht zuletzt darum, anderen Kindern zu helfen und dabei die Vielfalt der Welt zu sehen.

Noch bis Ende August fährt das Sternsingermobil durch die Bistümer und besucht Pfarreien und Schulen. Insgesamt 30 Termine stehen in diesem Jahr auf dem Programm – und die Nachfrage steigt. Seit dem ersten Einsatz im September 2018 haben mehr als 17.000 Kinder das Mobil besucht.

Kindermissionswerk hilft weltweit
Mehr als 1.400 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 78 Millionen Euro standen dem Hilfswerk 2020 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in rund 100 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben. (PM)



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