Werbung

Nachricht vom 03.06.2022    

Symbolische Scheckübergabe von "Kinder in Not e.V." zugunsten der Ukraine-Hilfe

Wenn sich Claudia Kirschbaum von "Kinder in Not" und Gaby Breuckmann von "LandsAid" treffen, kann man sicher sein, dass sich irgendwo auf der Welt eine schwere Katastrophe ereignet hat. In diesem Fall war es erstmals kein Naturereignis, sondern ein Krieg, der die Frauen an einen Tisch brachte.

Claudia Kirschbaum von "Kinder in Not" (links) und Gaby Breuckmann von "LandsAid" (rechts) freuen sich über die große Hilfsbereitschaft für die Opfer des Ukraine-Kriegs. (Foto: privat)

Neustadt/Region. Die beiden Hilfsorganisationen, Aktionsgruppe "Kinder in Not e.V." aus Neustadt (Wied) und "LandsAid e.V." aus Kaufering, verbindet eine langjährige Kooperation in der akuten Notfallhilfe. Während der Schwerpunkt von "Kinder in Not" auf der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit liegt, hat sich "LandsAid" auch auf kurzfristige Notfallhilfe spezialisiert. "Mit LandsAid e.V. haben wir einen Partner an unserer Seite, der über die personellen und logistischen Ressourcen verfügt, von heute auf morgen in allen Teilen der Welt medizinische Hilfe zu leisten", betont Claudia Kirschbaum.

Auch als die russischen Truppen vor fast vier Monaten in der Ukraine einmarschierten, handelte "LandsAid" umgehend und schickte ein Team an die russisch-ukrainische Grenze, um eine gezielte Hilfe in der Kriegsregion zu organisieren. Ebenso spontan stellte man bei "Kinder in Not" erste Mittel zur Verfügung, um medizinisches Material für diesen Notfalleinsatz zu finanzieren.

Spenden in Höhe von 160.000 Euro
"Wir sind überwältigt von dem großartigen Engagement vieler Menschen und Unternehmen, die ein großes Herz für die Menschen in der Ukraine zeigen", betonte Claudia Kirschbaum von der Aktionsgruppe bei dem Treffen in Neustadt. Symbolisch konnte Gaby Breuckmann einen Scheck in Höhe von 160.000 Euro in Empfang nehmen. Von dem Betrag wurden und werden medizinische Hilfsgüter wie Antibiotika, Schmerzmittel, Infusionen und andere medizinische Artikel finanziert, die unter anderem einem Kinderkrankenhaus in Lwiw zugutekommen. Die beiden Frauen betonten: "Uns verbindet eine wertvolle Zusammenarbeit, die wir auf jeden Fall weiterhin pflegen und ausbauen werden".



Einig war man sich bei dem Treffen aber auch, dass der Ukrainekrieg die beiden NGOs vor weitere, weitreichende Probleme stellt. Der Ukrainekrieg hat die Ernährungskrise weltweit deutlich verschärft. Angesichts der rasant ansteigenden Preise sind immer mehr Menschen von Hunger bedroht. Umso wichtiger ist es, die langfristige Entwicklungszusammenarbeit nicht aus den Augen zu verlieren. Beide Organisationen rufen zu Spenden auf, damit sie nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe für die am schlimmsten betroffenen Menschen leisten können.

Weitere Informationen, wie auch Sie helfen können, erhalten Sie unter www.kinder-in-not.de oder unter (0 26 83) 9466-280.

(PM)


Lokales: Asbach & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Barrierefreier Ausbau: Bahnhof Engers wird umfassend saniert

Der Bahnhof Engers erhält endlich die lang ersehnte Modernisierung. Die Deutsche Bahn hat bestätigt, ...

Strategische Partnerschaft: UKB und Kamillus-Klinik Asbach intensivieren Zusammenarbeit

Hochrangige Vertreter des Universitätsklinikums Bonn trafen sich mit Verantwortlichen der Kamillus-Klinik ...

Rückblick und Beförderungen bei der Feuerwehr Hümmerich

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hümmerich sowie des Fördervereins ...

Forum "Aktive Ältere" startet mit neuem Programm ins Semester

In Neuwied wurde das neue Semester des Forums "Aktive Ältere" an der Volkshochschule eröffnet. Bürgermeister ...

Bauarbeiten an Bahnbrücke Mittelweg: Karnevalsumzug nicht betroffen

Die Deutsche Bahn plant umfangreiche Bauarbeiten an der Bahnbrücke Mittelweg in Block. Trotz notwendiger ...

Fertigstellung der Stützmauer an der Kreisstraße 11 sichert Verkehr zwischen Linz und Ockenfels

Nach fast einem Jahrzehnt Bauarbeiten ist die Sanierung der K11 zwischen Linz und Ockenfels abgeschlossen. ...

Weitere Artikel


Neuwied auf dem Weg zur ersten "Kinderfreundlichen Kommune"

Neuwied ist auf dem Weg, die erste "Kinderfreundliche Kommune" in Rheinland-Pfalz zu werden. Die entsprechende ...

Corona im Kreis Neuwied: 46.435 Coronafälle seit Pandemie-Beginn

Am Freitag, 3. Juni, hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) 93 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden ...

Große Ehre für zwei Urgesteine der Feuerwehr Rheinbrohl: Goldenes Ehrenzeichen

"Immerda" - und das seit Jahrzehnten - sind Reimund Scheidgen und Marcus Bochert. Die beiden verdienten ...

Frühjahrswanderung der SPD Unkel und Bruchhausen

Nach langer Zeit endlich wieder raus: Sechs Mitglieder und Interessierte des Ortsvereines trafen sich ...

Bündnis 90/ Die Grünen Bad Honnef: "Natur und Kultur gehören zusammen"

Bei den Grünen in Bad Honnef stand die Diskussion um die geplanten Konzerte auf der Insel Grafenwerth ...

Chorverband Rheinland-Pfalz forciert Neustart der Chorkultur

Noch immer sind nicht alle Chorvereine und Chöre am Start, obwohl sie es bereits im Herbst des letzten ...

Werbung