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Nachricht vom 02.06.2022    

Migrationsbeirat Neuwied beackert viele Felder - Wieder regelmäßige Sprechstunden

Eine breit gefächerte Agenda hat der Beirat für Migration und Integration in seiner jüngsten Sitzung abgearbeitet. Dieser steht zudem in regelmäßigem Austausch mit Bürgermeister Peter Jung. In der jüngsten Zusammenkunft erklärte das Gremium, dass es wieder regelmäßige Sprechstunden anbietet.

Bürgermeister Peter Jung (rechts) und Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka (2. von rechts) stehen in regelmäßigem Austausch mit dem städtischen Beirats für Migration und Integration um dessen Vorsitzenden Raffaele Zampella (3. von rechts). (Foto: privat)

Neuwied. Zudem berichtete Bürgermeister Peter Jung über den aktuellen Stand bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine. „Wir tun alles, um diesen Menschen zu helfen“, betonte Jung. „Wir haben mittlerweile auch hilfreiche Informationsblätter herausgebracht und verteilt.“ Jung verwies zudem auf die informative, zahlreiche Hinweise bündelnde Homepage der Stadt.

Erfolgsgeschichte der Impflotsen
Ausführlich kam auch das Projekt „Impflotsen“ zur Sprache. Die enge Kooperation zwischen Stadtverwaltung, Internationalem Christlichem Friedensdienst Eirene und dem Beirat zahlt sich aus. Beiratsvorsitzender Raffaele Zampella, selbst einer der Impflotsen, sprach von einem enorm großen Interesse der Medien. Sogar das ARD-Morgenmagazin habe die Impflotsen gewürdigt, die vor allem Bürger ansprechen, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. „Das ist eine Erfolgsgeschichte“, konstatierte Bürgermeister Jung.

Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka informierte über die Fortschritte bei der Umsetzung des Integrationskonzepts. Sie skizzierte die von den Arbeitsgruppen erarbeiteten Maßnahmen, die Ende April der Steuerungsgruppe präsentiert wurden. Vorsitzender Zampella hatte sich bereits an der Entwicklung dieses Konzepts beteiligt, ist Mitglied in der Steuerungsgruppe und in allen vier Arbeitsgruppen aktiv. Beide sind sicher, dass dank der regelmäßigen Zusammenkünfte der Arbeitsgruppen bald über erste umgesetzte Maßnahmen berichtet werden kann.



Sprechstunden jeden ersten Dienstag im Monat
Nach einem kurzen Rückblick auf die Internationale Wochen gegen Rassismus, bei denen der Beirat für Migration und Integration bei einigen Aktionen vertreten war, wies Vorsitzender Zampella darauf hin, dass das Gremium ab sofort wieder seine regelmäßigen Sprechstunden im Stadtteilbüro am Rheintalweg 14 anbietet.

An jedem ersten Dienstag im Monat ist dort von 16 bis 17 Uhr ein Beiratsmitglied anzutreffen, das Fragestellern mit Rat und Tat zur Seite steht. Weitere Informationen erhält, wer an die E-Mail-Adresse stadtteilbuero@stadt-neuwied.de schreibt. Über diese Adresse kann man sich auch anmelden. Zudem liegt ein aktualisierter Flyer des Beirates vor, seine Internetpräsenz auf der städtischen Homepage wird ständig aktualisiert.

(PM)


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