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Nachricht vom 24.04.2022    

"im Tal" bei Hasselbach: Wo sich Kunst und Natur vereinen

Von Björn Schumacher

Wer sich für Kunst interessiert, wird wahrscheinlich "im Tal" bei Hasselbach mögen. Auf über 100.000 Quadratmetern hat der Bildhauer Erwin Wortelkamp seit Mitte der achtziger Jahre eine riesige Naturgartenlandschaft geschaffen. Circa 50 Künstler haben sich bisher mit Skulpturen und anderen Kunstformen verewigt.

Unterwegs "im Tal" bei Hasselbach. Fotos: Björn Schumacher

Hasselbach. Am Eingang der Parkanlage "im Tal" wirkt noch alles recht unscheinbar. Ein grauer Kasten enthält eine Karte des Parks mit wichtigen Informationen zu Werken und Künstlern und, wenn man Glück hat, einen Schlüssel für besondere Orte in der Anlage, die man nur damit öffnen kann. Dazu gehört zum Beispiel auch das "Haus von August Sander" mit einigen Fotografieren von ihm. Nach wenigen Metern im Park fallen einem aber dann schon Skulpturen und Besonderheiten in der Landschaft auf. Der ganze Park ist praktisch schon ein einziges Kunstwerk und die Werke wurden so ausgewählt und positioniert, dass sie sich bestmöglich mit der Natur vereinen. So wird man selbst zum Entdecker und freut sich auf jedes neue Werk, das sich hinter der nächsten Ecke verbergen könnte.

Das Gebiet ist weitläufig und man kann in 1-2 Stunden auch mal mehrere Kilometer weit gehen. Der Hasselbach schlängelt sich dabei plätschernd durch die gut gepflegte Anlage und macht sie so zusätzlich zu einem besonderen und inspirierenden Ort.



Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro und für Kinder, Jugendliche und Studierende 2 Euro. Ein Besuch ist jederzeit möglich. Unterhalten und gepflegt wird "im Tal" von der Stiftung Wortelkamp.

Karte "im Tal" mit allen Werken und Künstlern

Adresse und Parkplatz:
Schulstraße 18
57635 Hasselbach / Westerwald

Mehr Infos: http://www.im-tal.de

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