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Pressemitteilung vom 10.04.2022    

2:0 gegen Diefflen: FV Engers schwimmt auf der Erfolgswelle

Der FV Engers schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, wie der Verein in einer Pressemitteilung berichtet: Mit 2:0 besiegte das Team vom Wasserturm am Samstag (9. April) den FV 07 Diefflen. Zehn Spiele in der Oberliga ungeschlagen, davon acht Partien gewonnen - und die Qualifikation für das Rheinlandpokal-Finale noch oben drauf: So lautet die Bilanz der letzten Wochen.

Jubel beim FV Engers. (Foto: Verein)

Neuwied-Engers. Kein Wunder, dass Coach Sascha Watzlawik seinen "Jungs" am Ende einfach nur ein "Ich bin stolz auf Euch" zubrüllte, ehe sich die Spieler im Jubelkreisel drehten. Vorausgegangen waren dem 90 Minuten, die umkämpft und manchmal auch wild waren. Aber es waren eben auch 90 Minuten, die einen klar verdienten Sieger sahen: den FV Engers. Nur eine einzige echte Torchance gestatteten die Grün-Weißen den Gästen aus dem Saarland im gesamten Spielverlauf. Ansonsten verlebte Torwart Sascha Husic einen ziemlich geruhsamen Nachmittag.

Begonnen hatte der zur Bundesliga-Ausweich-Anstoßzeit um 14 Uhr. Ungewohnt für die Engerser, aber zumindest sportlich offenbar nicht verkehrt. Denn die Heimelf präsentierte sich von Beginn an hellwach und schlug schon nach sieben Minuten zu. War es ein "schöner Steckpass" von Marcel Steiffenhofer? Oder doch ein verunglückter Schussversuch? Egal. Der Ball landete vor den Füßen von Goalgetter Sören Klappert, der vor Gästekeeper Jonas da Costa Teixeira eiskalt blieb und zur frühen Führung einschob. "Der Dosenöffner", kommentierte Watzlawik später. Und kaum war der Jubel abgeebbt, hätte es fast zum zweiten Mal geklingelt. Nach Flanke von Leon Gietzen war es in der 9. Minute Noel Schlesiger, der den Ball knapp über die Latte hämmerte.

In der Folge verflachte das Spiel kurzzeitig. Viel Kampf, Ballverluste auf beiden Seiten und lange Bälle waren zu sehen - bis dann in der 34. Minute ein richtiger Sahneangriff folgte: Der erneut starke Hasan Kesikci verlängerte einen Ball toll in den Lauf von Goran Naric, der den Ball von halbrrechts mit Wucht in die Maschen hämmerte. "Überragend", fand Coach Watzlawik das 2:0, mit dem es in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit war den Gästen dann anzumerken, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Die Saarländer gingen engagiert zu Werke und erspielten sich durchaus ein Übergewicht beim Ballbesitz - kamen dabei aber nicht gefährlich vors Tor. Ganz anders die Hausherren. Sie nutzen die sich ihnen bietenden Räume für Konter und kamen nach einer Stunde gleich zu einer Reihe von Hochkarätern. Erst hatte Noel Schlesinger das 3:0 auf dem Fuß, dann Christian Meinert, dann der kurz zuvor eingewechselte Björn Kremer mit seinem ersten Ballkontakt. Und Hasan Kesikci hätte die Partie sogar gleich drei Mal vorentscheden können. "Er hat sich leider nicht belohnt", meinte Watzlawik, der für den Youngster trotzdem ein Extralob hatte. "Er war super fleißig und ist ja eigentlich noch ein A-Jugendlicher", erinnerte er.

Randnotiz: In der 80. Minute hatten die Gäste dann doch noch ihre große Anschlusschance. Ein einziges Mal "pennte" die Engerser Defensive kollektiv und so stand der eingewechselte Lukas Kölsch plötzlich frei vor dem Tor. Doch auch er verzog. "Da hätte es natürlich noch einmal knapp werden können", meinte Watzlawik. "Diefflen hat nach vorn massive Leute, und da kann dann in zehn Minuten natürlich immer noch etwas passieren", sagte er. Aber weil eben nichts mehr passierte, konnte er am Ende - auch mit Blick auf die zahlreichen Corona-Ausfälle in den vergangenen Wochen - ein rundum zufriedendes Fazit ziehen: "Was unsere Jungs abreißen, ist phänomenal. Hut ab, auch charakterlich, vor dieser Mannschaft!"




Statistik Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Meisterrunde - 4. Spieltag
FV Engers 07 - FV 07 Diefflen 2:0 (2:0)
Tore: 1:0 Sören Klappert (7.), 2:0 Goran Naric (34.)
Zuschauer: ca. 150
Schiedsrichter: Patrick Simon / Sophie Burkhart, Felix Reiser
Aufstellung: S. Husic - L. Gietzen, L. Klappert, T. Kraemer, C. Meinert - M. Stieffenhofer, Y. Finkenbusch (C) - S. Klappert, G. Naric (72. J. Kap), N. Schlesiger (76. B. Kremer) - H. Kesikci (90.+1 M. Kneuper)


Das nächste Spiel:
Als "schwierige Nummer" bezeichnet FVE-Coach Sascha Watzlawik die nächste Aufgabe für die Grün-Weißen vom Wasserturm. Am kommenden (Oster-)Samstag geht es nach Ludwigshafen. In Rheingönheim wartet der FC Arminia 03, der aktuell vor dem punktgleichen FV Engers auf Platz 3 steht, allerdings noch ein Spiel Rückstand hat. "Sie haben bisher eine brutal gute Runde gespielt, aber wir fahren auch mit breiter Brust hin", kündigt der Trainer mit Blick auf die eindrucksvolle Erfolgsserie seiner Mannschaft - zehn Spiele ohne Niederlage, davon acht Siege plus Qualifikation für das Rheinlandpokal-Finale - an.
Welcher Kader ihm dann zur Verfügung steht, kann er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Klar ist, dass Jonas Runkel coronabedingt ausfällt. Auch Niklas Hermann und Chris Freisberg sind gerade erst wieder genesen und noch nicht einsatzbereit. "Wir bauen unsere Spieler nach Corona immer in Ruhe auf und geben ihnen fünf bis zehn Tage Zeit. Wir wollen keine Herzmuskelentzündungen riskieren", stellt er klar.

Und Watzlawik redet auch nicht drumherum, dass jetzt natürlich vieles auf den 21. Mai ausgerichtet ist, wenn der FVE im Rheinlandpokal-Finale auf den Ligakonkurrenten aus Karbach trifft und die Sensation von vor zwei Jahren wiederholen möchte. Damals schlug man eben diesen FC Karbach, sogar fulminant mit 5:0, und qualifizierte sich für die erste DFB-Pokal Hauptrunde. Da die Amateure damals gegen den VfL Bochum pandemiebedingt auf ihr Heimrecht verzichteten, fiebern sie jetzt auf ein Spiel gegen einen Bundesligisten am Wasserturm hin.

Die Liga wird dabei aber keineswegs vergessen. Im Gegenteil: "Jeder", sagt Watzlawik, "hat jetzt die Möglichkeit, sich für den 21.5. anzubieten. Und ich hoffe, dass dann alle mit Corona durch sind und ich aus dem Vollen schöpfen kann."

(Pressemitteilung FV Engers)



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