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Nachricht vom 18.02.2022    

Geplante Kiesgrube beschäftigt Rat in Ockenfels

Der Ortsgemeinderat Ockenfels setzte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema auseinander. Das Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) bietet der Ortsgemeinde die Abgabe einer Stellungnahme bezüglich des geplanten Abbaus von Sand und Kies durch das Unternehmen Schmitz-Wiedmühle an.

Das Foto zeigt die Zufahrt, die schon angelegt wurde. Foto: sol

Ockenfels. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für den 1. Hauptbetriebsplan, den Schmitz-Wiedmühle einreichte und den das LGB unter Einbeziehung verschiedener Fachbehörden prüft. Der detaillierte 1. Hauptbetriebsplan folgt auf den Rahmenbetriebsplan, der vor rund 20 Jahren für den Tagebau Barbara genehmigt wurde und eine Gültigkeitsdauer bis 2030 hat.

Doch wie kommt es dazu, dass Schmitz-Wiedmühle jetzt den Tagebau Barbara durchführen will?
Wie Geschäftsführer Manfred Schmitz erklärte, geht das Kiesvorkommen in der Kiesgrube Kasbach-Ohlenberg, die die Firma betreibt, bald zur Neige. Da die Nachfrage nach Kies hoch sei, wolle man nun den Tagebau in Ockenfels erschließen. „Sobald der Hauptbetriebsplan genehmigt ist, wollen wir noch in diesem Jahr anfangen“, sagte Schmitz, als er und der Geologe Klaus Gutzmer das Vorhaben vorstellten.

Es geht zunächst um eine Fläche von rund 36.700 Quadratmeter, die bis 2025, so sieht es der 1. Hauptbetriebsplan vor, ausgekiest werden soll. Wenn die Nachfrage so hoch bleibt, ist nach Genehmigung des 2. Hauptbetriebsplanes, der dann möglicherweise folgt, die Auskiesung einer weiteren Fläche auf dem gleichen Tagebaugelände geplant. Das Gelände liegt zwischen der Straße Blumenau und dem Ockenfelser Bach oberhalb der Ockenfelser Grillhütte.




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Aufgrund der Verschmutzung der Fahrbahn in Kasbach-Ohlenberg regen sich in Ockenfels ähnliche Befürchtungen. Dies sprachen die SPD und Bürger in der Sitzung an. Zudem hieß es, dass nicht nur in Ockenfels, sondern auch im nahen Ohlenberg eine Lärmbelästigung befürchtet werde. Auch ging es den Anwohnern des Ockenfelser Bachs darum, dass durch Starkregen nicht noch mehr Geröll in den Bach gelangt. Schmitz und der Geologe gingen auf die Befürchtungen ein und antworteten unter anderem zum Thema Ockenfelser Bach, dass der Tagebau keine Verbindung zum Bach habe und dazwischen ein Hang liege, der stehen bleiben soll. Der Lärmschutz werde eingehalten und von der Behörde überwacht, beim Thema Verschmutzung sei man dran, einen eigenen Saugwagen für die Reinigung der Straße anzuschaffen. (sol)


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