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Nachricht vom 25.01.2022    

Hybrides Arbeiten: Die Symbiose zwischen Homeoffice und Büro

Im Zuge der Coronapandemie gewann die Arbeit im Homeoffice zunehmend an Popularität. Mittlerweile erkennen zahlreiche Unternehmen das Potenzial des Prinzips und bieten ihren Angestellten flexible Arbeitsmodelle zur besseren Implementierung in den Alltag. Die Zukunft sehen Unternehmensexperten im sogenannten hybriden Arbeiten.

Foto Quelle: pixabay.com / markusspiske

Der unerwartete Übergang in das Homeoffice
Für viele Firmen fand spätestens nach Beginn der Pandemie ein Umschwung statt. Festgefahrene Unternehmensnormen wichen einer digitalen Unternehmenskultur und öffneten neue Strategien für ein effizienteres Arbeiten. Der unter Druck vorgenommene Übergang in die moderne Arbeitswelt hat für Unternehmen erstaunlich gut funktioniert, wie auch Verfechter konventioneller Arbeitsmodelle nicht mehr abstreiten können. Zahlreiche Studien sprechen eine klare Sprache und befürworten die Vorteile des Homeoffice gegenüber einer herkömmlichen Präsenzkultur. Neben der reinen Effizienz spielt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter in die Gleichung mit ein. Viele Arbeitnehmer wollen auch nach Beendigung der Pandemie die Möglichkeit besitzen, im Homeoffice ihrer Arbeit nachgehen zu können.

Fakt ist: Seit 2020 besitzen Arbeitnehmer einen deutlich größeren Spielraum betreffend ihrer zeitlichen und örtlichen Flexibilität. Eine Rückkehr in herkömmliche Arbeitsformen ist meist nicht erwünscht. Zahlreiche Vorteile stützen die Argumente der Befürworter moderner Arbeitsmodelle, etwa ein konzentriertes und effizientes Arbeiten, der Wegfall von Pendelkosten sowie eine deutlich bessere Implementierung der Arbeitswelt ins private Leben. Obgleich dem ein fehlender direkter Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten sowie möglichen Technikproblemen gegenübersteht, kann ein hybrides Arbeiten diese Nachteile völlig annihilieren.

Relevante Aspekte des hybriden Arbeitsmodells

1. Herausforderungen an Techniker: Wie sich oftmals klar herauskristallisieren konnte, bestehen durch die neuen Arbeitsmodelle erhöhte Anforderungen an die IT-Abteilung. Um diese zusätzlichen Belastungen abzufedern, ist die Einführung neuer und innovativer Konzepte unumgänglich. Neben der Anlieferung von komplett eingerichteten Assets sind Tools zum Management und zur Fernwartung für die IT-Abteilung essenziell. Durch dies und optimierte Konfigurationen steht einem produktiven Arbeiten der Mitarbeiter nichts mehr im Wege. Nicht zuletzt empfiehlt sich die Integration intelligenter Prozesse für eine vereinfachte Reparatur.

2. Ersparnis von Kosten: In Folge eines hybriden Arbeitsmodells sinkt die lokale Präsenz von Mitarbeitern. Durch die sinkenden Belegschaftszahlen ersparen sich Unternehmen zudem einen großen Teil des Bedarfs an Raum und Ausstattung. Auf diese Weise sinken die Kosten für Location und Betriebskosten um einen nicht unerheblichen Teil. Gerade in Ballungsräumen mit wenig verfügbarer Arbeitsfläche ist diese Kostenersparnis deutlich sichtbar.

3. Anforderungen an IT-Ausstattung: Mit dem hybriden Arbeiten geht auch eine veränderte Anforderung an Arbeitsausstattungen einher. Hierfür ist die Erörterung der neuen Anforderungen durch die Unternehmen notwendig. Verlagert sich die Arbeitsweise auf mobile Endgeräte? Ist die Nutzung eines kompakten Computers notwendig? Bietet ein Notebook Mehrwerte für das Homeoffice? Ein effektives Arbeiten ist nur dann möglich, wenn die Ausstattung, auch im Heimbereich des Mitarbeiters, den Anforderungen gerecht wird. Lesen Sie mehr hier zu den Anforderungen, welches das hybride Arbeiten an die Unternehmen stellt.

Symbiose zwischen Büro und Homeoffice durch intelligente Tools

1. Hoteling Software
Diese Software dient der Reservierung von Ressourcen innerhalb des Unternehmens. Zu diesen gehören etwa Konferenzräume, Arbeitsplätze sowie Schreibtische. Durch Point-And-Click-Lösungen bietet Hoteling Software eine einfache und schnelle Lösung für Probleme der Ressourcenverteilung. Anwender im Bereich sind etwa EMS, iOffice und DeskFlex.

2. Planungssoftware
Allgemein ist Planungssoftware im aktuellen digitalen Zeitalter unabdingbar. Sie sind eine Stütze für das Projektmanagement und sind für agile Programmierteams ein essentieller Part der Ausstattung. Sie ermöglichen die Verfolgung eines Projekts durch Tickets. Zu den wichtigen Anbietern gehören etwa Trello, Jira oder Asana.

3. Contact Tracing
Da die Coronapandemie noch nicht vorbei ist, ist auch das Contact Tracing für Unternehmen relevant, um schnell auf Infektionen reagieren zu können. Hierfür ist das Wissen über den Standort der Mitarbeiter in den Unternehmen relevant. Intelligente Software erkennt sämtliche Kontaktpersonen der Infizierten. Es gibt zahlreiche verschiedene Umsetzungen und Prinzipien. Während einige Tools auf Infrarotkameras setzen, lösen andere einen Alarm bei Unterschreiten eines Mindestabstandes aus.

4. Messaging Tools
Kommunikation untereinander ist in der Ära des Homeoffice für Arbeitsstrukturen essenziell. Sie fördern die Zusammenarbeit des Teams und sind als Workflow-Management-Werkzeug interessant. Zu den etablierten Anbietern gehören etwa Flowdock, Discord oder Slack.

5. Conference Spaces
Tagungen, Meeting und Konferenzen finden allesamt nicht mehr auf herkömmliche Arten und Weisen statt. Stattdessen gibt es neue, innovative Möglichkeiten, mit denen interne Besprechungen auf flexible Art und Weise mit der Belegschaft ermöglicht werden. Zu diesen Tools gehören etwa Eventzilla, Hopin oder Aventri. (prm)

Agentur Autor:
Jay Han



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