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Nachricht vom 25.11.2021    

Ein anspruchsvoller Beruf mit Zukunft

Die MTRA-Schule im Rheinischen Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen (RBZ) besteht seit zehn Jahren und hat seitdem 142 Schülerinnen und Schüler erfolgreich ausgebildet

Von links: Florian Metzler, der Leiter des Rheinischen Bildungszentrums, Elisabeth Becker-Kalapis, die Fachlehrerin Kerstin Gast, PD Dr. Götz Lutterbey, Petra Marsula, die stellvertretende Schulleiterin, sowie die beiden Fachlehrerinnen Dr. Bianca König und Stefanie Gebauer. Foto: privat

Neuwied. „Es ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte“, freuen sich PD Dr. Götz Lutterbey, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Neuwied, und Schulleiterin Elisabeth Becker-Kalapis: Seit genau zehn Jahren bietet die MTRA-Schule im Rheinischen Bildungszentrum in Neuwied für Berufe im Gesundheitswesen die Ausbildung zur/zum Medizinisch Technischen Radiologie-Assistentin und -Assistenten (MTRA) an. Heute ist sie die größte in ganz Rheinland-Pfalz. Seit 2011 haben 142 junge Frauen und Männer ihre Examina bestanden „und sind gut ausgebildet in ihr Berufsleben gestartet“, berichtet Elisabeth Becker-Kalapis stolz. Zu den meisten von ihnen bestehe immer noch Kontakt, darüber freue sie sich ganz besonders.

Zusammen mit Bernd Sturm, Lehrer am RBZ und Jutta Hoffart aus dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, hatte Dr. Lutterbey die Gründung der MTRA-Schule vorangetrieben. Als Chefarzt der Radiologie war er direkt betroffen von dem Mangel an qualifiziertem Personal für seine Abteilung. „Außerdem bilde ich einfach gerne aus“, erklärt Lutterbey, der auch ärztlicher Leiter der Schule ist. Das habe er schon als Assistenzarzt an der Uniklinik getan. Und da habe es nahegelegen, „die Ausbildung selbst in die Hand zu nehmen, nachdem die damalige Geschäftsführung grünes Licht dafür gegeben hatte“, sagt er.

MTRA ist ein Beruf mit Zukunft, der ein hohes Maß an Handlungskompetenz und Eigenverantwortlichkeit erfordert. Der/die MTRA arbeitet interdisziplinär und ist fächerübergreifend in mehreren Fachgebieten tätig – zum Beispiel in der Röntgendiagnostik, der Nuklearmedizin oder der Strahlentherapie. Sie sind in der Lage, selbstständig diagnostische und therapeutische Verfahren im Bereich der Radiologie durchzuführen.



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Den praktischen Teil ihrer dreijährigen Ausbildung absolvieren die Schüler in Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe sowie bei den rund 30 Kooperationspartner der MTRA-Schule. Das sind Krankenhäuser sowie radiologische und strahlentherapeutische Arztpraxen in einem Gebiet von Siegen bis Trier und von Bonn bis Wiesbaden. Diese tragen mit dazu bei, dass die Schüler eine gute fachliche Ausbildung erhalten und lernen, die hochmodernen medizintechnischen Geräte zu bedienen. Gleichzeitig sei in diesem anspruchsvollen Beruf ein hohes Maß an menschlich-sozialer Kompetenz gefordert, „denn als MTRA müssen die Schüler im Alltag im Team arbeiten, gut kooperieren und die Patienten einfühlsam begleiten“, sagt Elisabeth Becker-Kalapis. Zudem erforderten die kontinuierlichen technischen Weiterentwicklungen ein lebenslanges Lernen.

Der Bedarf an MTRAs ist zehn Jahre nach Gründung der Schule immer noch sehr groß. Er wird auch zukünftig steigen beispielsweise durch neue Gesetzgebungen, die Telemedizin sowie die Altersstruktur in den Gesundheitsberufen. So haben die meisten Schüler schon lange vor Abschluss der Ausbildung bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche.


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