Werbung

Wirtschaft | Hachenburg | Anzeige


Nachricht vom 22.10.2021    

Biohof Hachenburg: Garant für tierisches Wohlergehen und gutes Fleisch

Seit 1960 ist der landwirtschaftliche Betrieb Mies am heutigen Standort in Hachenburg in direkter Nachbarschaft zum Landschaftsmuseum und der Forstverwaltung tätig. Ein freundlicher Hund begrüßt schwanzwedelnd alle Besucher des Bioland-Hofs der Familie Mies.

Die Jungbullen sind noch im Stall und können sich dort frei bewegen. Foto: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Anfänglich als klassischer Betrieb mit Milchviehhaltung, Schweinen und Geflügel, wurde der Betrieb 1990 mit erfolgreichem Abschluss der forstwirtschaftlichen Ausbildung von Christoph Mies in neue Bahnen geführt. Beide Söhne wollen die Landwirtschaft weiterbetreiben, einer nach seiner Ausbildung zum Metallbauer, ein Handwerk, das ebenfalls dem Hof nützlich ist. Das bringt das Luxus-Problem mit sich, dass Einkommen für drei Familien erwirtschaftet werden müssen.

Daher wurde im September 2020 mit der Vermarktung der Hachenburger „BeefBox“ begonnen. Das Fleisch ist hochpreisig, aber auch hochwertig. Die Kundschaft kommt aus allen Alters- und Einkommensgruppen, zum Teil auch aus dem Kölner Ballungsraum. Das Feedback der Verbraucher ist absolut positiv. Sie schätzen die Transparenz der Lebensmittelerzeugung in Hachenburg.

Der Biohof Mies ist ein in sich geschlossenes System, in dem drei Generationen nach derselben Maxime handeln. Grundlage für die Landwirtschaft sind gesunde Böden ohne Einsatz von Kunstdünger, daher wird auf dem Hof eigener Biokompost hergestellt. Es werden nur soviel Tiere gehalten wie die Fläche ernährt, das sind zwischen 250 und 300 Stück aus eigener Nachzucht. Auch das ist ein geschlossenes System. Dass die Rinder artgerecht aufgezogen und zufrieden sind, sieht man daran, dass sie mit wehrhaften Hörnern in der Gruppe leben, ohne Aggression zu entwickeln.



Am Ende der Weidehaltung steht die Weideschlachtung, denn Christoph Mies folgt seinem Traum, dass kein Tier den Hof lebend verlassen soll: Ein Metzger mit Jagderfahrung erschießt ein Rind vom Hochsitz aus, die Herde sieht nur das umfallende Tier, bringt den Knall damit aber nicht in Verbindung. Die Idee ist, dass die Bio-Tiere nicht am Ende das gleiche Schicksal haben sollen wie konventionelle Tiere. Durch die stressfreie Schlachtung direkt auf der Weide wird kein Adrenalin in das Fleisch abgegeben. Der Metzger nimmt das Tier zum Zerlegen mit. Er lässt das Fleisch drei Wochen lang abhängen, bevor er es per Hand zuschneidet und küchenfertig vakuumiert.

Es werden Boxen in der Version Classic (drei Kilogramm) oder Premium (sieben Kilogramm) gepackt und verkauft. Der Samstag ist der Abholtag für die Kundschaft, an dem auch viele persönliche Gespräche geführt werden. Der nächste Verkaufstermin für die Bioland-zertifizierte Hachenburger „BeefBox“ mit diesem einzigartigen bio-logischen Fleisch von Filet und Steaks bis hin zu allen Zutaten für schmackhafte Schmorgerichte und leckere Burger, ist der 6. November. Es werden noch Bestellungen per E-Mail unter mail@biohof-hachenburg.de oder über die Homepage entgegengenommen.



Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Hachenburg auf Facebook werden!


Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Wirtschaft


Volks- und Raiffeisenbank Rhein-Mosel begrüßt ihre neuen Auszubildenden

Neuwied. Im Wissen um den zunehmenden Fachkräftemangel sie es besonders wichtig, motivierten Nachwuchs zu gewinnen und diesen ...

Neue Auszubildende starten bei der Sparkasse Neuwied durch

Neuwied. Nach Angaben der Sparkasse war die gemeinsame Entdeckungstour der Neuwieder Stadtgeschichte mit "66 Minuten – Theater ...

Vize-Obermeister der Bäckerinnung Rhein-Westerwald: "Situation ist äußerst prekär"

Region. "Unsere Situation ist derzeit äußerst prekär - verursacht durch die für Energie und Material deutlich gestiegenen ...

Online-Veranstaltung für Unternehmen: Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis

Region. Die Verbesserung der betrieblichen Ressourceneffizienz kann Unternehmen unterstützen, Herstellkosten zu senken, Versorgungsrisiken ...

Wirtschaftsministerin Schmitt zu Besuch bei WDS in Rengsdorf

Rengsdorf. Die Ministerin informierte sich über die Ursprünge des Unternehmens Winkler und Dünnebier Süßwarenmaschinen (WDS) ...

Westerwald-Brauerei: ISO-Einführung und Zertifizierung in zwölf Monaten

Hachenburg. Die DIN ISO 9001 ist eine Norm für Qualitätsmanagementsysteme und legt die Anforderungen an diese fest. Zugleich ...

Weitere Artikel


MORRISON HOTEL - Greatest Doors Cover Band in Hachenburg

Hachenburg. So eine Stimme, so ein Konzert darf man sich einfach nicht entgehen lassen. "The Morrison Hotel“ spielen nicht ...

Corona im Kreis Neuwied: Inzidenz bei 79,2

Neuwied. Die Kreisverwaltung meldet am Freitag insgesamt 18 Neuinfektionen, sie verteilen sich auf 15 Haushalte.

Der Kreis ...

Kloster und Burg Ehrenstein: ganz viel Geschichte im Tal der Wied

Ehrenstein. Eine Burg gleich neben einem Kloster, nicht oft findet man diese Gebäude so eng nebeneinander. In der Gemeinde ...

Westerwaldwetter für das Wochenende: Wolken, Nebel und Sonne

Region. Von der frühen Donnerstagnacht bis zum Nachmittag hielt uns ein Sturmtief über dem Westerwald in Atem. Verwirrung ...

Hochwasser und Sturzfluten-Vorsorgekonzept vorgestellt

Großmaischeid. Eins wurde direkt von Anfang an von dem vortragenden Diplom-Ingenieur Eckhard Hölzemann klargemacht: Einen ...

Tragehilfe für den Rettungsdienst: Drehleiter aus Dierdorf unterstützte in Pleckhausen

Pleckhausen. Beim Eintreffen der Feuerwehren wurde der Patient bereits durch den Rettungsdienst betreut. Der Einsatzleiter ...

Werbung