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Nachricht vom 22.10.2021    

Ganztags-Kitas: Umstellung im Kreis Neuwied hat insgesamt gut funktioniert

Seit dem 1. Juli ist die Kita-Novelle in Kraft, nach der in Rheinland-Pfalz allen Kindern im entsprechenden Alter eine siebenstündige Am-Stück-Betreuung inklusive Mittagessen angeboten werden soll. Doch wie hat die Umsetzung dieser vom Land angeordnete Vorgabe an der Basis funktioniert?

Symbolfoto

Kreis Neuwied. Im Jugendpflegeausschuss zogen Landrat Achim Hallerbach und Sachbearbeiterin Kerstin Neckel jetzt eine erste Zwischenbilanz – und die war durchaus positiv. „Man hat da mit leichter Hand eine große Aufgabe an uns herunterdelegiert, aber die Umstellung hat insgesamt trotzdem gut funktioniert“, fasste Hallerbach zusammen und dankte seinen Kollegen in der Kreisverwaltung für ihre gute Arbeit.

2080 alte Teilzeitplätze sind bereits zum Start auf Ganztagsbetreuung umgestellt worden. Von den 5300 Kita-Plätzen, die der Kreis Neuwied in den sieben Verbandsgemeinden vorhält – die Stadt Neuwied mit ihrem eigenen Jugendamt ist selbstständig – erfüllten somit am 1. Juli bereits 4670 den Rechtsanspruch. Für die angepeilte Umstellung aller Plätze gibt es laut Gesetz noch eine siebenjährige Übergangszeit.




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„In 20 Kitas besteht noch Handlungsbedarf“, sagte Neckel und wies auf nötige räumliche Anpassungen hin, teilweise auch in Kitas, die bereits umgestellt haben. „Das ist Sache der Bauträger, also in der Praxis dann oft der Kommunen“, ergänzte sie.

Eine große Baustelle ist und bleibt die Stellenbesetzung. Ohnehin schwierig zu finden, ist der Personalbedarf durch die Novelle im Kreis Neuwied noch einmal um rund 60 Stellen gestiegen. „Da kommt noch einiges auf uns zu“, wusste Hallerbach und seufzte: „Das Land bestellt und wir müssen umsetzen.“ (PM)


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