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Nachricht vom 12.10.2021    

Geballte Erfahrung für das Jobcenter Neuwied

Geballte Erfahrung hat das Neuwieder Job-Center mit dem Abschied seines Leiters Manfred Plag verloren. Der gebürtige Roßbacher hatte wenige Tage vor dem Abschied in den Ruhestand noch sein 50-Jähriges gefeiert.

Theo Kreyer (3. von rechts) ist der neue Leiter des Neuwieder Jobcenters. Eine gute Hand bei der Erfüllung der Aufgaben wünschten ihm (von links) Beigeordneter Michael Mahlert, Vorgänger Manfred Plag, Landrat Achim Hallerbach, der stellvertretende Jobcenter-Geschäftsführer Frank Potthast und Arbeitsagentur-Geschäftsführer Karl-Ernst Starfeld. Foto: privat

Neuwied. Doch geballte Erfahrung hat das Neuwieder Jobcenter auch wieder gewonnen: Denn mit Theo Kreyer ist ein neuer Geschäftsführer in die Deichstadt gewechselt, der dieses seltene Dienstjubiläum auch schaffen kann und sich deshalb selbst als „Kind“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) bezeichnet: Der heute 56-Jährige hat seine Karriere am 1. September 1981 mit der Ausbildung beim Arbeitsamt Mayen begonnen. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium an der Fachhochschule des Bundes in Mannheim und verschiedenen Leitungsfunktionen innerhalb der Agentur führte der verheiratete Familienvater zuletzt das Jobcenter Westerwald.

„Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Wechsel nach Neuwied entschieden haben“, hieß Landrat Achim Hallerbach den neuen Geschäftsführer herzlich willkommen. Hallerbach betonte, dass das Jobcenter, das jeweils zur Hälfte von Kreis und BA getragen wird, eine eminent wichtige Einrichtung ist und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Kauf des ehemaligen Süwag-Gebäudes an der Engerser Landstraße. „Damit konnten wir als Kreis den rund 160 Mitarbeitern des Jobcenters eine dauerhafte Bleibe und damit sehr gute Arbeitsbedingungen anbieten“, zeigte er sich zufrieden mit der damaligen Entscheidung. Landrat Achim Hallerbach betonte, dass der Kreis hinter der gemeinsamen Einrichtung von Bundesagentur für Arbeit und Landkreis Neuwied stehe. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und werden die Projekte gemeinsam weiterentwickeln.

Dass Krayer der richtige Mann am richtigen Ort ist, glaubt auch der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert. „Wir haben schon zu verschiedenen Themen erste Arbeitsgespräche geführt und danach bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die sehr gute Zusammenarbeit fortführen können“, äußerte er sich bei der Begrüßung zufrieden.



Theo Krayer selbst machte in seiner Ansprache deutlich, dass er weiß, was er will und umriss eine Reihe von „Herausforderungen“, die er in den Fokus rücken möchte. Dazu zählen im Rahmen der Pandemiebewältigung interne Aufgaben wie Arbeitsschutz und Begegnung von Unsicherheiten bei Mitarbeitern, aber auch extern die digitalen Zugangskanäle und die Öffnungszeiten. Als Schwerpunktthemen skizzierte er „Langzeitarbeitslosigkeit“, „Jugend und Beruf“, das „Coaching von Bedarfsgemeinschaften“, das Teilhabechancengesetz, die Betreuung Selbstständiger sowie Alleinerziehender und – last, not least – die Positionierung des Jobcenters als attraktiven Arbeitgeber. (PM)





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