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Nachricht vom 16.09.2021    

Anlass zur Freude bei den Trauerwaranen

Die schlanken Trauerwarane, die schon seit 2017 in der oberen Etage des Exotariums gegenüber den Guatemala-Schwarzleguanen wohnen, machen ihrem Namen wirklich keine Ehre, im Gegenteil: Ende August dieses Jahres gab es erstmals Nachwuchs.

Trauerwaran. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. „Erst im März haben wir ein Männchen zu der Gruppe gesetzt, die bis dahin nur aus vier weiblichen Tieren bestand“, erzählt David Otte, der Revierleiter des Exotariums im Zoo Neuwied, „und schon Anfang Mai konnten wir Eier in den Brüter legen.“

Wie die meisten Reptilien betreiben Trauerwarane keine Brutpflege, und da das Nahrungsspektrum der australischen Tiere auch kleine Echsen umfasst, wären die Jungtiere nach dem Schlupf im Terrarium in höchster Gefahr.

Das Bebrüten im Inkubator ermöglicht darüber hinaus eine genaue Kontrolle der Temperatur und Luftfeuchtigkeit, was die Erfolgsaussicht erhöht. Das Konzept ging auf: Am 31. August schlüpften insgesamt 16 Jungtiere aus ihren Eiern. David Otte, der die Art auch privat hält, ist zufrieden: „Trauerwarane werden nur in wenigen europäischen Zoos gezeigt, in Deutschland außer bei uns in Neuwied nur in Ulm. Da ist so ein Zuchterfolg eine tolle Sache, und die schönste Bestätigung für die gute Arbeit, die wir seit 2011 hier im neuen Exotarium leisten.“



Die erst 14 Zentimeter langen Jungtiere befinden sich zurzeit noch hinter den Kulissen. Genau wie die bis zu 70 Zentimeter langen Erwachsenen schnappen auch sie nach allem, was sie überwältigen können – in ihrem Fall sind dies bisher jedoch meist nur Heimchen oder kleine Heuschrecken.


Mehr dazu:   Zoo Neuwied  
Lokales: Neuwied & Umgebung
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