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Nachricht vom 09.09.2021    

Erpel soll Schwerpunktgemeinde werden

In der Sitzung des Gemeinderats am 30. August stimmte die DvOE zu, dass die Ortsgemeinde Erpel einen Antrag stellt, als sogenannte Schwerpunktgemeinde anerkannt zu werden und dass eine Dorfmoderation durchgeführt wird, als Voraussetzung für eine Teilnahme am Dorferneuerungsprogramm.

Symbolfoto

Erpel. Die Antragstellung ist der erste Schritt für die Teilnahme am Dorferneuerungsprogramm, wobei zunächst die Fördermittel für die Dorfmoderation beantragt werden sollen. Ob und in welchem Umfang ein Dorferneuerungsprogramm in Erpel durchgeführt wird, ist noch nicht entschieden.

Ein besonderes Anliegen der DvOE ist eine frühzeitige und aktive Beteiligung aller Einwohner Erpels und zwar vor der Entscheidung über den Inhalt eines möglichen Dorferneuerungsprogramms. Der Wählergruppe sind folgende Punkte und Schwerpunkte besonders wichtig:

Bei der Dorferneuerung darf es nicht nur, wie es die CDU schon einmal vorgeschlagen hat, um den Dorfkern gehen, sondern der Planungsbereich sollte das gesamte Ortsgebiet, zu dem auch Orsberg gehört, umfassen. Welche Gestaltungsmöglichkeiten für derzeit ungenutzte Flächen gibt es? Dann ist die Verkehrssituation mit einzubeziehen: Was muss wie gestaltet werden, damit ein Interessenausgleich stattfindet zwischen dem ruhenden Verkehr und fließenden Verkehr, dem Interesse von Anwohnern im Ortskern und an den stark frequentierten „Durchgangsstraßen“ an der Einhaltung von Tempolimits und mehr Verkehrsberuhigung einerseits und dem Mobilitätsinteresse der Durchfahrenden andererseits.

Dazu gehört auch, zu überlegen, wie mit einem Parkraumbewirtschaftungskonzept der Ortskern vom Verkehr entlastet wird. Des Weiteren sollte der Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutz nach Auffassung der DvOE unbedingt in dem Dorferneuerungsprogramm berücksichtigt werden. Hierzu ist beispielsweise zu nennen: Anreize für umweltfreundliche Mobilität schaffen, wie ist der Zustand der Fahrradwege, eine Ladestation für E-Bikes aufstellen, Anreize für mehr Mobilität ohne Auto im Dorfgebiet schaffen und für umwelt- und klimaschonendes Bauen, eine Gartengestaltung ohne Steinwüsten et cetera.



Mit einer Dorferneuerung können zugleich Voraussetzungen für mehr touristische Einrichtungen geschaffen werden und das Thema Tourismus insgesamt kann einbezogen werden. Die DvOE wird sich dafür einsetzen, dass touristische Highlights wie die Erpeler Ley und der alte Tunnel mit einbezogen werden.

Auch wenn für die Maßnahmen Fördermittel bereitgestellt werden, wird ein großer Anteil von der Ortsgemeinde zu tragen sein. Die DvOE wird daher auf größtmögliche Transparenz achten und sich für die rechtzeitige Information und Veröffentlichung sämtlicher Zahlen einsetzen, und behält sich zudem die Beantragung einer amtlichen Einwohnerbefragung zu dem Thema vor.
(PM)


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