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Nachricht vom 06.09.2021    

Festival „Lieder.Freude.Miteinander.“ in Bad Honnef

Als einer der Höhepunkte des reichhaltigen Programms, das neben Theaterstücken wie „Die Rheingräfin", klassische Liederabende, literarische Wanderungen und politische Symposien umfasst, zählt das Konzert von Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel am 13. September im Kursaal in Bad Honnef.

Konstantin Wecker. Foto: Veranstalter

Bad Honnef. Einige Tage vor seinem Auftritt haben die Organisatoren der Stadt Bad Honnef Konstantin Wecker gesprochen und gefragt, worauf er sich besonders freut und was er persönlich mit Beethoven verbindet:

Die Musik von Ludwig van Beethoven ist für mich...
Konstantin Wecker:
...etwas ganz Prägendes. Sie hat mir schon als Kind viel bedeutet. Ich habe mit sechs Jahren das Klavierspielen begonnen, da kommt man irgendwann zu Beethovens Sonaten. Am meisten begeistert mich aber damals wie heute sein Violinkonzert. Ich war zwölf Jahre alt, als ich das zum ersten Mal live erleben durfte. Und als ich 16 Jahre alt war und meine Kumpels alle auf die damals ganz neuen Beatles-Song standen, habe ich ihnen gesagt, sie sollten sich mal lieber das Violinkonzert von Beethoven anhören, das sei richtige Musik.

Das war natürlich überheblich, aber mit 16 darf man das auch mal sein. Ich war in dem Alter aber auch schon ein großer Opernfan, mein Vater war ja Tenor. Wir haben unter anderem gemeinsam Lieder aus dem „Fidelio" - Beethovens einziger Oper - gesungen. Eine ganz hinreißende La Traviata war ich übrigens damals auch. Und ich verrate Ihnen etwas, was nicht im Programm steht: ich habe vor, in Bad Honnef eine Einspielung von diesem Duett zu präsentieren, aus dem Jahr 1959.

Wieder vor Publikum zu spielen bedeutet für mich...
Konstantin Wecker:
...viel. Ich habe in der Pandemie ganz stark erfahren, wie wichtig mein Publikum mir ist. In den 50 Jahren, die ich nun auf der Bühne stehe, bin ich immer wieder neue Wege gegangen – und mein Publikum ist mir gefolgt. Nicht alle, aber die meisten. Mir schreiben auch viele, dass ich ihnen mit meinen Liedern und meiner Musik immer wieder Mut mache. Einsam auf einem Berg sitzend, ohne Hoffnung, hätte ich viele Lieder so sicherlich nicht geschrieben. Ich glaube, mein Publikum und ich teilen etwas: die Sehnsucht nach einer herrschaftsfreien, friedvollen Welt.

Ich freue mich auf das Festival in Bad Honnef, weil...
Konstantin Wecker:
...ich dort schon war und die Menschen dort mag. Das Schöne an solchen Festivals ist dort, dass dort Leute hinkommen, die natürlich ein Festival feiern möchten, die aber dabei trotzdem aufmerksam sind. Wenn ich, wie am 13. September, mit Trio auftrete, ist das ja schon eher Kammermusik, das passt einfach gut zusammen. Für die Bad Honnefer habe ich noch eine Überraschung geplant, die geheim bliebt. Nur so viel verrate ich: vor ein paar Jahren habe ich Beethoven mal plagiiert.

Neugierig auf das Konzert?

Tickets erhalten Sie über alle Vorverkaufsstellen von Bonnticket sowie online: Abend für die Brüderlichkeit, Konstantin Wecker – TRIO: 13. September, 20 Uhr, Kursaal Bad Honnef. Das vollständige Festivalprogramm gibt es unter:
www.meinbadhonnef.de/freizeit-geniessen/bthvn2020

Am 14. September wird ebenfalls im Rahmen des Festivals die Soulikone Jocelyn B. Smith mit ihrer Band sowie dem Bad Honnefer Gospelchor ´n Joy im Kurhaus zu Gast sein. Auch von ihr wollten wir wissen, was das Besondere an ihrem Auftritt in Bad Honnef ist. Mehr dazu in einigen Tagen. Bleiben Sie gespannt.


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