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Nachricht vom 24.07.2021    

Bauarbeiten an der Kamillus Klinik in Asbach liegen im Zeitplan

Von Klaus Köhnen

Die Weiterentwicklung und die Ausweisung von 159 Betten im Landeskrankenhausplan machten erhebliche Umbauten erforderlich. Der Umbau des Schlaflabors ist abgeschlossen. In den weiteren Bauabschnitten werden ein Bettenhaus und die Anfahrt für den Rettungsdienst sowie die zentrale Notaufnahme errichtet.

Das Leitungsteam der Kamillus Klinik in Asbach. Ganz rechts: Doktor Pöhlau, 3. von rechts; Rainer Kaul. Foto: Klaus Köhnen

Asbach. Die DRK Klinikgesellschaft Südwest hatte am Freitag, 23. Juli zu einem Pressegespräch eingeladen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der DRK Rainer Kaul, zeigte sich erfreut über die Fortschritte. Zunächst aber wolle er als Präsident des DRK Landesverbandes einen kurzen Eindruck der Einsätze im Katastrophengebiet geben. „Ich war gestern (22.Juli) mit der Präsidentin des DRK Gerda Hasselfeldt im Krisengebiet unterwegs. Man kann allen Helferinnen und Helfern nur Lob zollen. Alle setzen sich, überwiegend ehrenamtlich, für den Nächsten ein, unabhängig vor der Zugehörigkeit zu einer Organisation. Wir richten uns als Landesverband, aber auch im Generalsekretariat auf einen sehr lange dauernden Einsatz ein“.

Die Bauarbeiten, die dieses Krankenhaus noch besser aufstellen als es bereits ist, haben einen Umfang von rund 7,5 Millionen Euro. Nach dem Abschluss der Maßnahmen, da ist sich Kaul sicher, werden wir im Norden von Rheinland-Pfalz eine gut aufgestellte und funktionierende „Krankenhauslandschaft“ vorfinden. Ganz wichtig sei ihm und auch dem gesamten Gremium, dass die Zukunftsfähigkeit gegeben sei. Dazu zähle auch die Zusammenlegung der Häuser Altenkirchen und Hachenburg sowie der daraus folgende Neubau in Müschenbach.

Nach dem Umzug des Schlaflabors in die neuen Räume beginnt der Um- und Ausbau der Notaufnahme. Dieser zweite Bauabschnitt sowie auch der Aufbau des Bettenhauses sollen bis Mitte des Jahres 2022 abgeschlossen sein. Das Bettenhaus wird in Modulbauweise erstellt. Dieses Verfahren, so die Verantwortlichen, geht erheblich schneller vonstatten. Die Veränderung der Liegend-Anfahrt bietet die Möglichkeit der „kurzen Wege“ zur angrenzenden Intensivstation und zur Schlaganfalleinheit (Stroke Unit). Dies sei ein unschätzbarer Vorteil, so der ärztliche Direktor Doktor Pöhlau. Pöhlau freut sich auch, dass im Rahmen der Erweiterung der Kapazitäten in den Bereich Geriatrie investiert wurde. Dieser Schritt erweitere die Möglichkeiten als Klinik mit dem Schwerpunkt Neurologie.



Die Verantwortlichen vor Ort freuen sich über die positive Entwicklung und die Möglichkeiten, die die Investitionen in den Standort für die Gewinnung und Bindung von gutem Personal bieten. Die Zusammenarbeit mit anderen Kliniken wie der Universitätsklinik Bonn (UKB) wird weiter intensiviert werden können, so Pöhlau. Die Zusammenarbeit der Kliniken Kirchen, Altenkirchen-Hachenburg und Asbach wird, darüber sind sich alle einig, weiter intensiviert werden. „Wichtig ist uns allen das Wohl der Patienten“, so Pöhlau und Kaul. Nach dem Abschluss der Arbeiten soll es ein großes Fest geben, wenn die Pandemie es hergibt, versprach Kaul. (kkö)


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