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Nachricht vom 13.07.2021    

Bendorf: Planung Landesgartenschau schreitet gut voran

Das vormals so beliebte „Alte Kino“ in der Poststraße in Bendorf ist zu einem Ort der Kreativität, der richtungsweisenden Ideenentwicklung sowie der phantasievollen Programme und Gestaltungsprojekte geworden, der nunmehr durch Fotos, detaillierte Beschreibungen. Schautafeln, entsprechende Objekte und Darstellungen einen lebendigen und anschaulichen Eindruck hinterlässt.

Bürgermeister Christoph Mohr. Fotos: Jürgen Grab/Stadtverwaltung Bendorf

Bendorf. All das wurde am Samstag, 10. Juli bei einem Workshop und entsprechenden Erläuterungen der Planer und sachkundigen städtischen Mitarbeiter für Ratsmitglieder und Bürger anschaulich dargeboten. So hatten der Stadtrat und Bürgermeister Christoph Mohr eine Kölner Agentur für Kommunikation beauftragt die beabsichtigten Vorhaben „für eine Veränderung Bendorfs“ mit den Bereichen „Mitte“, „Rhein“ und „Sayn“, zu systematisieren und schließlich mit konkreten Plänen und Maßnahmen zu versehen.

Diese sollen weiterentwickelt werden und schließlich dem Land mit einer detaillierten Darstellung einschließlich der Pläne, Beschreibungen und der Kostenplanung als Bewerbungsunterlagen für die Auswahl des Standortes der Landesgartenschau 2026 zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollen die Pläne auch hinsichtlich der Darstellung „wie sich die Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihre unmittelbare Heimat künftig vorstellen“, wirkungsvoll zur Geltung gebracht werden.

Insofern spielt die aktuelle Runde „Bürgerbeteiligung, Zukunftswerkstatt, Ideenkino“ eine wesentliche Rolle bei der konkreten Planentwicklung in den Bereichen Innenstadt, Rheingelände sowie im Kultur- und Naturpark Sayn und zum anderen ist die konkrete Information des Stadtrates von Bedeutung, denn der muss schließlich dem entsprechenden Planungs- und Finanzierungskonzept zustimmen.

Hierzu hatte die Verwaltung einen Workshop konzipiert, bei dem sowohl das Fachinstitut mit Thomas Hebler als auch mehrere Mitarbeiter der Verwaltung unter der Leitung des städtischen Fachbereichsleiters Werner Prümm sowie mit Nadine de Bock, Franziska Lesser (Club 94, Landschaftsplanerin), Stefan Groß und Claudia Braun von der Stadtverwaltung entscheidend mitgewirkt haben und mit ihren jeweiligen Vorträgen an den jeweils ortsbezogenen , gestalterisch und informell phantasievoll hergestellten Stationen die Ratsmitglieder auch inhaltlich überzeugen konnten.




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Wie sowohl Bürgermeister Christoph Mohr als auch Thomas Hebler gleich zu Beginn dieses informierenden Workshops erläuterten, sind für die Realisierung dieser Landesgartenschau Kosten in durchaus beträchtlicher Höhe zu erwarten. Allerdings wussten Beide zu berichten, dass hierfür durchaus nicht unerhebliche Zuwendungen durch das Land erwartet werden können, wobei zudem für diese prestigeträchtige Veranstaltung im Jahre 2026 zweifellos etliche Sponsorengelder denkbar sind. „Doch selbst wenn die Stadt nicht den Zuschlag für die Durchführung der Gartenschau erhält, so werden doch die weiteren gestalterischen Maßnahmen die Attraktivität der Stadt zweifellos weiter steigern“, wussten Mohr und Habler zu berichten.

Unter all diesen durchaus positiven Aspekten sind sich professionelle Planer, städtische Mitarbeiter und schließlich auch der Stadtrat darüber einig, dass die rhetorische gestellte Frage „wie die Einwohner in Zukunft zusammen in Bendorf leben wollen“ durchaus mit dem Hinweis beantwortet werden kann, dass dies zweifellos bei weiteren positiven Veränderungen der Umweltstrukturen sicher in noch besserer Weise der Fall sein wird.

Ergänzend zu diesen Informationen konnte Pressesprecherin Theresa Artzdorf mitteilen, dass der Prozess zur Bürgerbeteiligung zur Landesgartenschau-Bewerbung bereits seit über einem Jahr in neun Workshops mit zahlreichen interessierten Bürgern stattgefunden hat. Themen waren dabei unter anderem „Sayn, Innenstadt, Rhein, Mobilität, Barrierefreiheit, Skywalk über den Hafen, Stadtklima, Wald, Natur und Tourismus, Geschichte der Stadt.“ Alle Ergebnisse werden zurzeit im sogenannten „Zukunftskatalog“ zusammengefasst und auf den Punkt gebracht“, wusste Artzdorf zu berichten. Der Stadtrat wird im September entscheiden, ob die vorbereitete Bewerbung im Oktober beim Land abgegeben wird.
Jürgen Grab


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