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Pressemitteilung vom 06.07.2021    

Raiffeisenbank Neustadt auf Wachstumskurs

Die Raiffeisenbank Neustadt befindet sich auf Wachstumskurs. Das machten die beiden Bankvorstände Konrad Breul und Martin Leis im Rahmen der Vertreterversammlung deutlich. Sie legten dazu einen ambitionierten Zukunftsplan vor.

Das neue Team Kundenservice (von links): Heiko Horn, Emilie Menzenbach, Mareike Hecking, Luisa Halm und Claudia Marnett. Foto: Raiffeisenbank Neustadt

Neustadt. 75 Prozent aller Kunden mit Girokonto sollen künftig Mitglieder und damit Miteigentümer der Bank sein. Außerdem sollen die Geschäftsguthaben bis Ende 2022 von aktuell rund acht auf dann zwölf Millionen Euro wachsen. Auf diese Weise sollen die Anteilseigner aktiv an der positiven Entwicklung der Bank teilhaben.

Es waren durchweg gute Nachrichten und Zahlen, die Konrad Breul und Martin Leis den mehr als 150 Mitgliedervertretern präsentieren konnten. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Raiffeisenbank wurde die Versammlung rein digital durchgeführt. Vorstand und Aufsichtsrat richteten ihre Berichte per Videostream an die Vertreter, die die Ausführungen im Namen von 11.108 Mitgliedern entgegennahmen und am Ende online die notwendigen Beschlüsse fassten. Dazu zählte auch die Zustimmung zum Dividendenvorschlag: Die Mitglieder können sich über drei Prozent Dividende auf ihren Geschäftsanteil sowie die zusätzliche Bonuspunkt-Vergütung freuen. Insgesamt fließen den Mitgliedern damit fast 420.000 Euro zu.

Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Werner Breithausen machte zu Beginn der Versammlung deutlich: „Unser Hauptziel ist es nicht, unsere Gewinne zu maximieren. Bei uns steht der langfristige Nutzen für unsere Mitglieder im Vordergrund.“ Wie die Raiffeisenbank diese Worte mit Taten füllt, belegte Vorstandsmitglied Martin Leis unter anderem mit dem Engagement während der Corona-Krise. „Unsere Geschäftsstellen und Mitarbeiter standen in der gesamten Zeit fast uneingeschränkt zur Verfügung und haben dabei geholfen, dass unsere heimische Wirtschaft gut durch die Krise gekommen ist. Bei besonders von der Pandemie betroffenen Selbständigen konnten wir beispielsweise mit Tilgungsaussetzungen und anderen individuellen Lösungen helfen.“

Besonderes Kennzeichen des außergewöhnlichen Geschäftsjahres 2020 war die enorme Menge an Liquidität, mit der die Raiffeisenbank regelrecht geflutet wurde. „Die Konten unserer Kunden sind insgesamt so prall gefüllt wie noch nie, weil in der Pandemie schlicht die Gelegenheit zum Geld ausgeben gefehlt hat“, erläuterte Konrad Breul. Angesichts des konstant niedrigen Zinsniveaus waren da das Engagement und die Erfahrung der Bankberater gefragt, um für diese Mittel den durch die anziehende Inflation drohenden Realwertverlust zu vermeiden. Wer sich für die Anlage in Wertpapieren und Fonds entschied, konnte trotz aller Kapriolen an den Börsen sogar einen Gewinn erwirtschaften.

In Zahlen ausgedrückt sah die Entwicklung so aus: Das Kreditgeschäft der Bank wuchs um 9,6 Prozent auf 292 Millionen Euro. Zusätzlich wurden im Umfang von fast 20 Millionen Euro langfristige Baufinanzierungen an die Hypothekenbank vermittelt. Gleichzeitig konnte die Raiffeisenbank einen neuen Höchststand bei den Kundeneinlagen bilanzieren. Dieser Wert machte mit einem Plus von 13 Prozent einen deutlichen Sprung auf jetzt 384 Millionen Euro. Getragen von dieser Entwicklung stieg die Bilanzsumme um 12,8 Prozent auf 460 Millionen Euro.



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In besonderer Weise beschäftigt den Vorstand eine von ihm beobachtete Entwicklung, die durch Corona beflügelt wurde: Bargeld spielt bei den Bankkunden eine zunehmend geringere Bedeutung. Immer mehr Einkäufe werden mit Karten bezahlt. Auch der Trend zum mobilen Bezahlen mit dem Smartphone wird immer stärker und die Online-Services werden spürbar intensiver von den Kunden genutzt. Die Raiffeisenbank hat darauf reagiert und hat ein fünfköpfiges Team „Kundenservice“ eingerichtet. „Das Team beantwortet Kundenanfragen auf allen Kanälen und nimmt Terminvereinbarungen vor“, berichtete Martin Leis. Neu ist auch der WhatsApp-Service unter der Nummer 02683/303-8000.

Der Bankvorstand erneuerte im Rahmen der Vertreterversammlung sein Bekenntnis zu allen sieben Geschäftsstellen. Aktuell findet in der Neustädter Filiale ein Umbau statt. Neben einem Schnellberatungsbereich entstehen dort vier moderne Beratungsräume. Diese Investition untermauert die Botschaft von Konrad Breul und Martin Leis: „Beratung steht bei uns im Vordergrund.“ Gebaut wird auch in Asbach: Der dortige Wohnpark im Zentrum des Ortes nimmt zusehends Gestalt an. Wie Konrad Breul ankündigte, wird das erste Haus im Herbst bezugsfertig sein, während bei Objekt Nummer zwei inzwischen der Rohbau fertiggestellt ist und der Grundstein für Objekt Nummer drei ebenfalls gelegt ist.

Auch in diesem Jahr standen Wahlen zum Aufsichtsrat an: Kurt Krautscheid und Karl-Heinz Huth schieden turnusmäßig aus, kandidierten aber erneut. Beiden sprachen die Mitgliedervertreter erneut das Vertrauen aus, sodass beide weiterhin dem Aufsichtsrat angehören. Die Versammlung schloss mit dem Wunsch, sich alsbald wieder zu Präsenzveranstaltungen treffen zu können. Die nächste Gelegenheit dazu soll das Raiffeisenforum im September bieten, wo Sven Plöger – bekannt aus dem ARD-Wetterbericht – zu Themen der Nachhaltigkeit sprechen wird.
(PM)


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