Werbung

Nachricht vom 22.06.2021    

Wanderung zu den Baumriesen im Klosterwald Marienstatt

Von Helmi Tischler-Venter

An den ersten landesweiten Bewegungstagen 2021 an dem Wochenende vom 18. bis 20. Juni beteiligten sich viele Partner mit kostenlosen Bewegungsangeboten. So auch der Kultur- und Verkehrsverein Limbach e.V. (KuV), der von seinen vielen „Limbacher Runden“ fünf vorschlug und für die Teilnehmer ein Gewinnspiel auslobte.

Große Bäume spenden mit ihrem Blätterdach dichten Schatten. Fotos: Helmi Tischler-Venter

Limbach. Angesichts des heißen Wetters bot es sich an, diesen Vorschlag zu ignorieren und eine überwiegend durch Wald verlaufende kurze Runde zu wählen. Die Runde Nummer 27 zu den Baumriesen im Klosterwald erfüllt diese Bedingung.

Start und Ziel ist immer vom Parkplatz am Haus des Gastes (Hardtweg 3, 57629 Limbach). Die Touren-Steckbriefe kann man sich im Internet herunterladen oder den entsprechenden Tour-Flyer gegen ein kleines Entgelt am Infopoint vor dem Restaurant Hilger, direkt am Parkplatz erstehen. Allerdings erwies sich die rein analoge Wanderung mit dem Flyer in der Hand als tückisch und aus der geplanten kurzen Strecke (6,2 Kilometer) wurden durch einige Irrwege deutlich mehr. Der erste Irrläufer passierte bereits im Ort, weil man auf dem rechten Grasstreifen der Mühlenaustraße in der Sonne gehend, das auf der linken Seite im Schatten liegende Holzschildchen „Rainpfad“ nicht sieht. Wer auf das Heimatmuseum trifft, muss umkehren. Auf dem Rückweg wurde auch auf der Erde das beschattete Schachfeld sichtbar.

Es geht ein Stück den Assbergweg hinauf. Der Blick von der Höhe über den schmucken Ort Limbach, ins Lehmbachtal und bis nach Malberg ist ein Genuss. Der Rundweg führt am „Stadtwejelchen“ vorbei und stößt auf den Westerwald-Steig, dem er folgt. Schilder weisen auf die Folgen des Klimawandels hin, das Fichtensterben wird bei jedem Weitblick offenbar. Der erste Baumriese, die „Kräheneiche“, ist auch bereits im Jahr 2008 abgestorben, aber auch Totholz bietet Lebensraum für viele Waldbewohner. Es gibt zum Glück noch die 300-jährige „Meilereiche“, eine Traubeneiche und die doppelt so alte „Marieneiche“, die noch Grün aufweisen. Sehr stattlich steht die „Marienbuche“, geschätzte 200 Jahre jung, im Saft.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Umwelttechnologe für Wasserversorgung (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Sachbearbeiter/in Infrastruktur, Umwelt und Bauen (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Hausmeister/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Erzieher/in im Anerkennungsjahr (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57518 Alsdorf

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Ein Abstecher zum Kloster Marienstatt und dessen Brauhaus ist möglich. Nach einem Blick auf das Klostergelände ging es an der alten Klostermauer entlang zur Großen Nister, in der der Hunde-Begleiter Erfrischung fand und anschließend wieder auf den Westerwald-Steig. Richtung „Streithausen“ war nicht wie verzeichnet ausgeschildert, also folgten wir bergauf der Richtung zur Limbacher Mühle, kehrten von Zweifeln geplagt nach etlichen Metern um und gingen den Aufstieg erneut an. Mit großer Erleichterung kamen wir nach einem bestimmt viel zu langen Weg am Limbacher Kirchweg und an der Kreuzung an, die überquert werden musste, um auf dem Asphaltweg hinunter nach Limbach zu wandern.

Am gepflegten Heiligenhäuschen vorbei führte der Rundweg in die Nisterstraße, von dort über einen Steg auf den großen Limbacher Spielplatz und über den Parkplatz der Limbacher Mühle. An der Steinbrücke ist das Haus des Gastes ausgeschildert, das man von der Bergstraße aus über eine Treppe schnell erreicht.

Die Runde Nummer 27 bietet vielfältige Naturschönheiten. Die großen Bäume des Klosterwalds, die unter Denkmalschutz stehenden alten Baumriesen und die Weitblicke von der Limbacher Höhe sind einen Besuch wert. (htv)

Informationen zu den zahlreichen „Limbacher Runden“ beim KuV Limbach.

Tour-Informationen:
Art: Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Strecke: 6,2 km
Dauer: 2 Stunden
Steigung: 219 Höhenmeter
Familiengeeignet: Ja
Beschildert: Ja
Beschaffenheit: barrierefrei und bedingt kinderwagentauglich (hüfthohes Gras in Klosternähe)
Besonderheit: Abstecher zum Kloster Marienstatt möglich (hin und zurück 2 km)
Startpunkt: Parkplatz am Haus des Gastes (Hardtweg 3, 57629 Limbach).
Zielpunkt: wie Startpunkt
Download komoot-Tourdaten

In unserer Facebook-Wandergruppe "Wandern im Westerwald" gibt es übrigens auch ständig schöne neue Ecken der Region zu entdecken.

Haben Sie auch einen Wander- oder Ausflugstipp? Dann schreiben Sie uns gerne an westerwaldtipps@die-kuriere.info. Vielen Dank!


Mehr dazu:   Wandern  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
       
       
       
       
       

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Zukunftswohnen in alten Mauern: Kirchengebäude in Unkel als Mehrgenerationenhäuser?

Im Gasthaus zur Traube in Unkel wurde über die Umnutzung historischer Kirchengebäude diskutiert. Eine ...

Strick-Kino-Event in der "Zweiten Heimat" in Höhr-Grenzhausen

Am Montag, den 13. April 2026, öffnet das Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum "Zweite Heimat" seine Türen ...

FeierAbend in Höhr-Grenzhausen: Ein Tanzabend nur für Frauen

Im Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum "Zweite Heimat" in Höhr-Grenzhausen findet ein Event statt für ...

Zwei HipHop-Talente glänzen: Emma und Theo siegen bei der Ostdeutschen UDO-Meisterschaft

Bei der Ostdeutschen Meisterschaft der United Dance Organisation (UDO) 2026 in Berlin haben die beiden ...

Lesung im Theater Mittelrhein über Parkinson: Zwischen Mut und Zuversicht

Die Lesung "Zwischen Mut und Zuversicht" mit der Koblenzer Autorin Anja Allmanritter zog zahlreiche Literaturinteressierte ...

Polizeikontrollen auf der Osterkirmes in Neuwied

Am vergangenen Wochenende (3. bis 5. April 2026) führte die Polizei auf der Osterkirmes in Neuwied verstärkte ...

Weitere Artikel


Unfall nach misslungenem Überholvorgang

Am Montagmorgen, 21. Juni kam es um 7:35 Uhr auf der Bundesstraße 8 in Höhe des Industriepark Nord, Gemarkung ...

Akkordeon total - Freitagskonzert in Marktkirche Neuwied

Am 2. Juli gastiert der mehrfache Deutsche Akkordeonmeister Alexandre Bytchkov um 19 Uhr bei den Freitagskonzerten ...

Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit und riskanter Fahrweise

Am Montagabend, den 21. Juni gegen 20:20 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 42 in Höhe der Ortslage Hammerstein ...

Betreuungsdienst organisiert wieder Gruppenangebote

Nach schier endlos langen Monaten der Einschränkungen, durften die Bewohner der Senioren-Residenz Sankt ...

K 113: Ausbau zwischen Thalhausen und der Thalhauser Mühle

Der Landkreis Neuwied, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Cochem - Koblenz baut die Kreisstraße ...

Bären Neuwied starten im Oktober in die Saison

Die Vereine der Regionalliga West und der Landesliga NRW haben sich auf einen Spielmodus für die Saison ...

Werbung