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Pressemitteilung vom 12.06.2021    

EAM zieht positive Jahresbilanz

Stabiler Wirtschaftsfaktor, moderner Netzbetreiber und Gestalter der Energiewende: Der kommunale Energieversorger EAM blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück und gestaltet auf vielen Ebenen die Energiewende vor Ort.

Die beiden EAM-Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever (links) und Olaf Kieser blicken gemeinsam auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr. (Foto: EAM)

Region. Auch in der Corona-Krise ist die EAM im Jahr 2020 ihrer Rolle als Energiepartner der Region gerecht geworden. „Das zurückliegende Jahr hat uns alle vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung Olaf Kieser. „Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Anteilseignern, Kunden und Partnern haben wir diese Herausforderungen gemeistert und blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem wir die EAM trotz der schwierigen Zeiten auf einem stabilen Kurs gehalten haben.“

Stabile Ergebnisse und ausgezeichnete Ausbildung

Die Umsatzerlöse der EAM-Gruppe lagen im vergangenen Jahr bei 1.073 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH & Co. KG betrug 53 Millionen Euro. Das kommunale Unternehmen bleibt ein stabiler Wirtschaftsfaktor für die Region: 265 Millionen Euro betrug der gesamte in der Region verbliebene Wertbeitrag. Dieser setzt sich aus Löhnen und Gehältern, Aufträgen an Firmen im Versorgungsgebiet, Konzessionszahlungen für die Gemeinden, Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen zusammen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lag zum Jahresende bei 1.243, darunter 75 Auszubildende. „Wir sorgen jedes Jahr für sichere Arbeitsplätze, zahlreiche Aufträge an heimische Firmen und wichtige Geldzuflüsse in die Haushalte der Landkreise und Kommunen und sind ein bedeutender und zuverlässiger Partner für die heimische Wirtschaft“, erklärt Olaf Kieser.

Die besondere Qualität der EAM-Ausbildung wurde vom Magazin Focus Money erneut mit dem Titel „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem Ausbildungserfolg, Förderprogramme, Duales Studium und Zusatzangebote. Damit gehört die EAM im Bereich der Aus- und Weiterbildung bundesweit zu den Top fünf Prozent aller Ausbildungsunternehmen. „Der Nachwuchs ist unsere wichtigste Energie der Zukunft“, sagt Geschäftsführer Hans-Hinrich Schriever. „Wir sind stolz, dass wir unseren Ausbildungsbetrieb auch in der Corona-Krise erfolgreich aufrechterhalten haben.“ Dafür wurden alle Auszubildenden mit Laptops ausgestattet und das Ausbildungskonzept zeitweise komplett auf digitale Lernformen und Video-Treffen umgestellt.

Hohe Investitionen in die Energienetze
Wie in den Jahren zuvor profitieren private und gewerbliche Netzkunden von einer überdurchschnittlichen hohen Versorgungsqualität der EAM. Laut einer Statistik der Bundesnetzagentur belegt der Regionalversorger bei der Versorgungssicherheit kontinuierlich einen Platz in der Spitzengruppe aller deutscher Netzbetreiber.

„Die statistischen Ausfallzeiten in unserem Stromnetz lagen im vergangenen Jahr mit 8,4 Minuten um rund 45 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt des Vorjahres“, erklärt Hans-Hinrich Schriever. Das liegt auch am hohen Investitionsniveau des Unternehmens. Im vergangenen Jahr investierte die EAM 102 Millionen Euro – mehr als die Hälfte davon floss in den Erhalt, den Ausbau und die Modernisierung eigener Anlagen zur Strom- und Gasversorgung. Mittlerweile hat der Regionalversorger bereits 95 Prozent seines Niederspannungsnetzes und 82 Prozent des Mittelspannungsnetzes auf Erdkabel umgestellt, die deutlich weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen.



„Auch in diesem Jahr werden wir von den geplanten Investitionen in Höhe von 126 Millionen Euro den größten Teil für den Ausbau und den Unterhalt der Netze bereitstellen“, sagt Hans-Hinrich Schriever.

Elektromobilität und Autostrom Auch das Tanken mit Strom ist für die EAM ein Schwerpunktthema: Insgesamt betreibt das Unternehmen mittlerweile 126 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in ihrem Netzgebiet, davon 14 Schnellladesäulen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Zudem bietet die EAM ihren Kunden auch Ladelösungen für Zuhause an – ein weiterer Baustein zur Umsetzung der Energiewende. Dazu gehört unter anderem der Autostrom, den der eigene Vertrieb seit Ende des vergangenen Jahres liefert. Mit dem neuen Tarif nur für Elektrofahrzeuge können die Kunden ihr E-Auto ganz einfach zu Hause laden – und das mit 100 Prozent Ökostrom. „Die EAM ist nah und nachhaltig“, betont Olaf Kieser. „Dies wissen viele Menschen in der Region zu schätzen, weshalb der treue Kundenstamm, den wir in den vergangenen Jahren aufbauen konnten, noch immer kontinuierlich wächst.“

Windstrom für 60.000 Haushalte
Neben dem Ausbau der Elektromobilität gestaltet der kommunale Energieversorger auf verschiedenen Ebenen die Energiewende vor Ort. So betreibt die EAM eigene Windkraftanlagen und unterstützen Städte, Gemeinden und engagierte Bürger bei der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten. Alle bislang von der EAM projektierten Windkraftanlagen wurden in kommunalen Partnerschaften realisiert und erzeugen jährlich 177 Millionen Kilowattstunden. Sie liefern damit regenerativ erzeugten Strom für den Bedarf von fast 60.000 Haushalten.

Für den Bau eines Windparks in der Gemarkung Rommershausen im Schwalm-Eder-Kreis hat das Unternehmen im vergangenen Jahr die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau und Betrieb von drei Windenergieanlagen erhalten. Der Windpark wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen. Gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), den Städtischen Werken aus Kassel und den Stadtwerken Eschwege plant die EAM zudem, insgesamt 18 Windenergieanlagen im Reinhardswald zu errichten.

Klimaschutz eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit
Schon länger beschäftigt sich die EAM intensiv mit dem Auf- und Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung. Ziel ist es, das Unternehmen in den nächsten Jahren noch grüner und nachhaltiger zu gestalten. „Der Schlüssel zu mehr Klimaschutz ist eine Energiewende, die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz fossile Energieträger einspart“, erklärt Hans-Hinrich Schriever. „Dazu wollen wir unser Nachhaltigkeits-Management bei der EAM kontinuierlich ausbauen und weitere innovative Ideen entwickeln.“

Für die Geschäftsführung der EAM stellt der Schutz des Klimas eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar, die nur gemeinschaftlich bewältigt werden kann. „Unser Anspruch ist es, als Energiepartner die Menschen in der Region mit intelligenten Produkten und Dienstleistungen nachhaltig zu begleiten“, sagt Olaf Kieser.

Den aktuellen Geschäftsbericht der EAM finden Sie im Internet. (PM)



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