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Nachricht vom 07.06.2021    

Bussard attackiert Wanderer im Wald bei Hardert

Von Förster Frank Krause

In den vergangenen Wochen wurden mehrere Vorfälle bekannt, bei denen Wanderer und Sportler von einem Bussard attackiert wurden. Vermutlich handelte es sich um dasselbe Exemplar, das bereits in den Vorjahren mehrfach Waldbesucher angeflogen hatte.

Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Hardert. Die Attacken erfolgen fast lautlos, indem sie von hinten angeflogen kommen und ihr Opfer (den mutmaßlichen Eindringling) mit den Klauen am Kopf packen. Häufig wenden sie dann und fliegen eine weitere Attacke, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

Die Angriffe erfolgten in der Nähe des Aussichtspunktes „Almblick“/Wanderweg H4, wo das Bussardpärchen schon seit Jahren denselben Horst nutzt. Die Bussarde brüten einmal jährlich. Vermutlich haben sie im Mai Nachwuchs bekommen. Dieser fliegt nach etwa 40-50 Tagen aus. Besonders in der Zeit der ersten Ausflüge sind die erwachsenen Bussarde sehr aufmerksam und verteidigen ihre Jungen, die noch recht wehrlos und so leichte Beute für Füchse, et cetera sind. Spätestens Mitte Juli sollte sich die Lage wieder entspannen. Waldbesucher sollten den Bereich bis dahin meiden.


Mehr dazu:   Förster Frank Krause  
Lokales: Rengsdorf & Umgebung
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