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Nachricht vom 24.05.2021    

Europaparlament beschließt neues Erasmus-Programm

Das europäische Förderprogramm für Studierenden- und Auszubildendenaustausch, Jugendbegegnungen und Praktika im Ausland wird bis Ende 2027 mit nahezu doppelt so viel Geld wie in den zurückliegenden sieben Jahren ausgestattet sein.

Foto: privat

Brüssel/Boppard. Unter Berücksichtigung der Beiträge aller teilnehmenden Programmländer stehen insgesamt 28 Milliarden Euro zur Verfügung. Dadurch kann deutlich mehr jungen Menschen eine Lernzeit im Ausland ermöglicht werden. Das Europäische Parlament hat den finalen Programmtext jetzt verabschiedet. Der SPD-Europa-Abgeordnete Norbert Neuser: „Geschätzte neun bis zehn Millionen junge Europäerinnen und Europäer werden in den kommenden sieben Jahren von „ERASMUS+“ profitieren. Der Studierendenaustausch wird weiter in gewohnt guter Qualität und Dauer stattfinden. Für sehr viel mehr Auszubildende und neuerdings auch lernende Erwachsene werden in Zukunft grenzüberschreitende Austausche möglich sein.“
Neu im Programm ist die Förderung Europäischer Universitäten: Hier sollen grenzüberschreitend Lernverbünde von Hochschulen noch zielgerichteter in ihrer Zusammenarbeit in der Hochschulbildung gestärkt werden. Zudem werden europäische Exzellenzzentren für berufliche Aus- und Weiterbildung entstehen.




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Die Idee der freien Interrail-Tickets für junge Menschen wurde in das Programm übernommen. Damit können Jugendliche hoffentlich ohne größere Hürden erstmals die Vorzüge Europas für sich erfahrbar machen. Ein weiterer wichtiger Erfolg: Organisationen wie Schulen, Jugendverbände und Sportvereine können sich dank kleinerer Partnerschaften und vereinfachter Beantragung von Zuschüssen leichter bewerben. Norbert Neuser: „Mit dem neuen Programm wird der Zugang zum Bildungsaustausch deutlich erleichtert. So kann „ERASMUS+“ auch Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Hintergründen sowie aus entlegenen europäischen Regionen erreichen und diesen die Programmteilnahme eröffnen.“

Damit das neue „ERASMUS+“ reibungslos an das Vorgängerprogramm anschließt, tritt es laut Verordnung rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft. (PM)


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