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Nachricht vom 29.04.2021    

Demuth: Mehr Impfungen bei besserem Terminmanagement

Ellen Demuth berichtet aufgrund einer Nachfrage bei der Landesregierung zur Situation im Impfzentrum des Kreises Neuwied am Osterwochenende: Nur 60 Prozent der möglichen Impfungen konnten durchgeführt werden.

Demuth übt Kritik am Terminmanagement. Foto: Wolfgang Tischler

Oberhonnefeld. Die CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth hat interessiert, warum das Impfzentrum in Oberhonnefeld-Gierend am Osterwochenende nicht ausgelastet war. Daher hat sie bei der SPD-geführten Landesregierung nachgehört.

Ellen Demuth berichtet aus der nun vorliegenden Antwort der Ministerin Bätzing-Lichtenthäler: „Grundsätzlich gilt: Die Terminvergabe läuft derzeit ausschließlich über die Impfdokumentationsstelle des Landes.

„Für das Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag wurden 2074 Impftermine für das Neuwieder Impfzentrum angelegt,“ teilt Ellen Demuth weiter mit. „Durchgeführt wurden an diesem Wochenende allerdings nur 1248 Impfungen. 285 demnach mögliche Termine hat die Impfdokumentationsstelle nicht vergeben. 541 Termine wurden seitens der Bürgerinnen und Bürger storniert.“

Demuth resümiert: „Also konnten am Osterwochenende im Kreis Neuwied nur rund 60 Prozent der für diese Tage angelegten Impfungen auch durchgeführt werden. Hätte die Kreisverwaltung Neuwied Zugriff auf die Terminvergabe gehabt, hätte man mit Sicherheit die Lücken gut auffüllen können.“




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Demuth kritisiert: „Bekanntlich warten immer noch viele Registrierte auf ihre Impftermine. Die Landesregierung redet sich heraus, dass die Auslastung der Impfzentren sich hauptsächlich danach richtet, wieviel Impfstoffe der Bund zur Verfügung stellt. Daran liegt es aber ganz offensichtlich nicht, sondern am Terminmanagement. Mich empört es, dass vorliegende Terminslots nicht ausgenutzt werden. Die rheinland-pfälzische Landesregierung schafft es aus bisher unbekannten Gründen einfach nicht, freie Termine an impfwillige Personen zu vergeben.

Eine Änderung der Terminvergabe ist dringend erforderlich. Ziel muss sein, dass die Impfzentren, und damit auch unseres im Kreises Neuwied, flexibel und kurzfristig Termine anbieten können, wenn angelegte Termine kurzfristig frei werden. Nur damit kann sichergestellt werden, dass der Impfstoff, welcher vom Bund geliefert wurde, auch zügig verimpft wird.“


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