Werbung

Nachricht vom 15.04.2021    

Rüddel: Flächendeckende Fahrradinfrastruktur zur Aufwertung der Kreise

„Die Lust am Fahrradfahren hat durch die Corona-Pandemie stark zugenommen. Jung und Alt haben das Zweiradfahren entweder ganz neu oder wieder für sich entdeckt“, ist die Meinung von Erwin Rüddel.

Foto: Büro Rüddel

Region. Da passt es, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Mittel für den Radverkehr im Rahmen des Sonderprogramms ‚Stadt und Land‘ für flächendeckende Fahrradinfrastruktur auf ein nie dagewesenes Niveau aufgestockt hat: Bis 2023 stehen rund 1,46 Milliarden Euro allein für den Radverkehr zur Verfügung. Hier wende ich mich insbesondere auch an Kommunen im Kreis Neuwied sich zu bewerben“, appelliert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Ab sofort können Länder und Gemeinden nun erstmals Bundesmittel vom BMVI für Radverkehrsinfrastrukturprojekte vor Ort abrufen. Insgesamt stehen bis 2023 rund 660 Millionen Euro dafür bereit. So beläuft sich der für das Land Rheinland-Pfalz anfallende Anteil auf rund 33.000.000 Euro. Dies wertet Rüddel als große Chance die Fahrradinfrastruktur insbesondere in ländlichen Regionen wie den Kreise Altenkirchen und Neuwied ganz entschieden aufzuwerten und zu verbessern.

So sollen Radfahrende mit diesem Sonderprogramm bundesweit unterstützt, geschützt und gestärkt werden. Außerdem, das merkt der Parlamentarier explizit an, soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden. Dies ist insbesondere für ländliche Regionen wichtig.

Gefördert werden: Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze, eigenständige Radwege, Fahrradstraßen, Radwegebrücken oder -unterführungen (inklusive Beleuchtung und Wegweisung), Abstellanlagen und Fahrradparkhäuser, Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr wie getrennte Ampelphasen (Grünphasen), Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger und Lastenradverkehr.



Rüddel weist darauf hin, dass Förderanträge an das Land zu richten sind. Damit die Mittel schnell und unbürokratisch fließen können, wurde mit den Ländern vereinbart, dass das Bundesamt für Güterverkehr als Projektträger des BMVI, innerhalb von einem Monat eventuelle Einwände gegen die von den Ländern eingereichten Projekte erhebt. Geschieht das nicht, gelten die Anträge als genehmigt.

„Mit dem Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ für flächendeckende Fahrradinfrastruktur werden die Bedingungen für Radfahrende deutlich verbessert. Zur Schaffung von Radwegen werden jetzt so viele Mittel bereitgestellt, wie noch nie zuvor“, konstatiert der Abgeordnete. Das Geld soll da ankommen, wo es den größten Nutzen stiftet, „also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren“.

Deshalb regt der Bundestagsabgeordnete an, dass sich Kommunen um die Teilhabe an dem Sonderprogramm des Bundes bewerben. „Dies auch vor dem Hintergrund zu Unfallgeschehen, Verkehrsentwicklung und zum CO2-Ausstoß. Ich weiß, dass es in meinem Wahlkreis etliche Gemeinden gibt, für die Fahrradinfrastruktur ein Thema ist. So wollen wir ein echtes Angebot schaffen, das noch mehr Menschen veranlasst und überzeugt aufs Rad zu steigen“, bekräftigt Erwin Rüddel.
PM


Lokales: Asbach & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Über 500.000 Euro für Kitas in Neuwied: Landesförderung für Betreuung und Fachkräfte

Das Land Rheinland-Pfalz investiert kräftig in die Kindertagesbetreuung im Landkreis und der Stadt Neuwied. ...

Landrat Hallerbach fordert Kurswechsel bei doppelter Staatsbürgerschaft

Im Landkreis Neuwied steigen die Einbürgerungszahlen auf Rekordniveau. Landrat Achim Hallerbach sieht ...

Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth begrüßt neues Qualitätsgesetz für Kitas

Ein neues Bundesgesetz soll die frühkindliche Bildung bundesweit vereinheitlichen und gezielt verbessern. ...

Prof. Dr. Norbert Lammert spricht am Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied

Das Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied setzt seine Veranstaltungsreihe der Rhein-Wieder Gespräche fort. ...

Erpeler Gespräch mit Jürgen Schmied: Diskussion über die Mobilität der Zukunft

Am 15. September 2026 lädt der CDU-Landtagsabgeordnete Jürgen Schmied zu einem spannenden Diskussionsabend ...

CDU Rheinland-Pfalz bleibt standhaft: Kein Treffen mit Merz geplant

Die rheinland-pfälzische CDU-Landtagsfraktion hält an ihrer Entscheidung fest, Parteichef und Bundeskanzler ...

Weitere Artikel


IHK Koblenz bietet digitale Angebote zur Ausbildungssuche

In der „Woche der Berufsorientierung“ vom 19. bis 23. April startet die IHK Koblenz mit einer Reihe digitaler ...

Broschüre Westerwälder Naturerlebnisse erschienen

In einem neuen Gewand und mit noch mehr Inhalten präsentiert die Initiative „Wir Westerwälder“ den „neuen ...

Polizei warnt vor falschen Polizeibeamten am Telefon

Schon seit Monaten rollt eine Welle von betrügerischen Anrufen nach der anderen über unsere Region hinweg, ...

Verkehrsunfall in Baustelle auf Bendorfer Brücke

Am Donnerstagnachmittag, den 15. April 2021 ereignete sich gegen 15:50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der ...

Offener Brief des Zoodirektors Thiel an die Ministerpräsidentin

Zoodirektor Mirko Thiel hat sich am 15. April mit einem Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt ...

VC Neuwied auf Abschiedstour beim TV Planegg-Krailling

Vorzeitige Ligameisterschaft und Aufstieg der Deichstadtvolleys ins Oberhaus sind unter Dach und Fach, ...

Werbung