Werbung

Nachricht vom 04.04.2021    

Heimatgeschichte: Et Raste Hilliijehüsche im Heister

Auf der Angst lebte einmal eine Familie Runkel, die auch die „Jenns” genannt wurden. Der „Jennse Fritz” ist auch heute noch den Älteren im Dorf bekannt. Käme die Familie heute noch einmal zurück, sie würden ihr Haus nicht mehr finden, denn es wurde vor einigen Jahren abgerissen.

Fotos: privat

Dattenberg. Als ein Sohn der Familie heiratete und im Laufe der Zeit zwei Mädchen geboren wurden, hätte der Vater auch gerne einen Sohn gehabt. So betete er zum lieben Gott, er möge ihm doch einen Sohn schenken. Dabei versprach er, auch etwas Gutes zu tun. Sollte sein Wunsch in Erfüllung gehen, wollte er im Heister eine Kapelle bauen. Man schrieb das Jahr 1853, als der gewünschte Sohn geboren wurde. So baute er die Kapelle und ließ sie der Gottesmutter weihen. Aber wie kam es dazu, dass sie „et Raste Hillijehüsche“ genannt wurde?

Da zu dieser Zeit noch niemand eine Heizung hatte, ging man in den Wald, fällte Holz, band das Reisig in Bündeln und machte sich wieder auf den Heimweg. Meist trug der Mann Holz auf seiner Schulter, die Frau hatte ein Bündel Reisig auf dem Kopf. Was man trug, nannte man einen „Heimgänger”. Kam mal jemand mit leeren Händen aus dem Wald, sagten die Nachbarn: „Der hat es nicht nötig, etwas mitzubringen”.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

pädagogische Fachkraft als Nachtwache (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Kita - Assistenz (m/w/d) Friesenhagen

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
51598 Friesenhagen

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

Fachkraft (m/w/d) für die Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57532 Flammersfeld

Hilfskraft (m/w/d) Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Der Weg vom Wald ins Dorf war mühsam. So legte man am „Hillijehüsche ” im Heister eine Rast ein. So nannte man bald die Kapelle „et Raste Hillijehüsche“.

Die Pflege der Raststelle übernahm der Junggesellenverein. Das müsste heute noch in den Vereinsstatuten stehen. Dort wurde aber nicht nur gerastet, sondern auch gebetet. Doch an der Kapelle nagte der Zahn der Zeit, Dach und Türmchen mussten erneuert werden. Hans Kube, aller Freund und Helfer, schuf wieder eine würdige Gedenkstätte, die zu jeder Zeit Wanderer zu einem Gebet einlädt. Es ist zwar ungewohnt, die Gottesmutter hinter einem Gitter zu sehen, aber leider gibt es auch unter uns Andersdenkende.
Jakob Schopp

Auf der Homepage der Ortsgemeinde sind die Wegekreuze, Bildstöcke und Heiligenhäuschen aufgelistet. Die Gemeinde freut sich sehr über Ergänzungen und Geschichten.


Lokales: Linz & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
   

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Kultur


Borod: "Halloween rockt!" kommt 2026 mit zwei Abenden zurück

ANZEIGE | Zweimal Festzelt, zweimal ein anderes Programm: Im Oktober wird Borod wieder zum Treffpunkt ...

Multimediale Naturerfahrung mit DJ Dominik Eulberg im Westerwald

Der international bekannte Techno-DJ und Biologe Dominik Eulberg kehrt in seine Heimat zurück, um die ...

Peter Prange entführt nach Berlin der 1920er-Jahre

Am 28. Oktober 2026 lädt die Kreis-Volkshochschule Neuwied zu einem besonderen Literaturabend im Bürgerhaus ...

Sean Taylor bringt "First Light" nach Neuwied

Der britische Musiker Sean Taylor kommt am Freitag, 23. Oktober 2026, nach Neuwied. Dabei präsentiert ...

Ransbach-Baumbach am Anschlag: Töpfermarkt, Oldtimer und verkaufsoffener Sonntag

Keramik und Karosserien: In Ransbach-Baumbach fanden am Wochenende, 3. und 4. Oktober, der 42. Europäische ...

Anke Zander stellt Erich Kästner vor: literarisches Genie, Muttersöhnchen und Lebemann

Im Rahmen des Westerwälder Literatursommers mit dem Oberthema „Die goldenen Zwanziger“ veranstaltete ...

Weitere Artikel


FFP2-Masken richtig tragen und reinigen

Der Anteil aggressiver Mutationen an Corona-Infektionen nimmt beständig zu. Daher ist das Tragen effizienter ...

Buchtipp: „Freudentanz meines Herzens“ von Tina Hüsch

Mit ihrem zweiten Gedichtband nutzt Wundertütenpoetin Tina Hüsch die "Möglichkeiten von Poesie und Verrücktheit" ...

Viel zu tun für die Polizei in Linz

Die Polizei Linz berichtet von verschiedensten Einsätzen vom 1. bis 4. April. Vermehrt kam es zu betrügerischen ...

Die BI gegen wkB in Erpel informiert

Der damalige Gemeinderat führte das Abrechnungssystem wiederkehrende Beitrag (wkB) 2016 in Erpel ein. ...

Sperrung der Auf- und Abfahrt zwischen ICE-Bahnhof und A3 in Montabaur

Ab dem kommenden Dienstag, 6. April beginnen die Arbeiten zum leistungsfähigen Ausbau des südlichen Teils ...

Nicole nörgelt… über die schwierige Eiersuche in Pandemiezeiten

Tja. Da bin ich wohl umsonst durch den Garten gekrochen und habe nach Eiern gesucht. Mein Körbchen ist ...

Werbung