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Nachricht vom 01.04.2021    

Runter vom Gas: Über Ostern sind die Kröten los!

Stabil milde Temperaturen gerade über die Ostertage locken Frösche, Kröten und Co aus ihren Winterverstecken. Auf ihrem Weg in Richtung Gewässer machen sie auch vor viel befahrenen Straßen keinen Halt. Das Kreisvorstandsmitglied Dieter Born vom Kreis Altenkirchen-Westerwald des ACE Auto Club Europa, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert, was Verkehrsteilnehmer während der Krötenwanderung beachten müssen

Sie machen vor der Straße nicht Halt: Die Krötenwanderung hat begonnen. (Symbolfoto)

Region. Bei Nachttemperaturen von über fünf Grad Celsius, milder und feuchter Witterung, bahnen sich besonders viele Tiere ihren Weg in die Laichgebiete. Auf Land- und Gemeindestraßen weisen mancherorts Verkehrszeichen auf die alljährlich stattfindende Krötenwanderung hin. Dieter Born appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die aufgestellten Gefahrenzeichen und Tempobeschränkungen unbedingt zu beachten sowie die Fahrweise anzupassen. Das bedeutet: Geschwindigkeit verringern, die Fahrbahn und den Straßenrand vorausschauend im Blick behalten.

Personen am Fahrbahnrand

Gerade wer in der Dämmerung und in Gewässernähe unterwegs ist, muss derzeit mit Wander-Besuch auf der Fahrbahn rechnen. Dieter Born weist auch darauf hin: Zur Krötenwanderung ist zurzeit auch vermehrt mit Personen am Fahrbahnrand zu rechnen. Denn ehrenamtliche Helfer kontrollieren Schutzzäune sowie Krötentunnel und bringen Tiere in Sammeleimern in Sicherheit. Gerade in den Abend- und frühen Morgenstunden heißt es daher vor allem rund um Seen, Teiche, Flüsse und Bäche: Runter vom Gaspedal! Bei einer Begegnung mit einem Tier gilt: Geschwindigkeit kontrolliert, aber stark verringern. Erst dann, wenn möglich, vorsichtig ausweichen. Dabei immer den Gegenverkehr und nachfolgende Fahrzeuge beachten. Riskante Ausweichmanöver sind unbedingt zu vermeiden. Sonst besteht Lebensgefahr für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.



Rutschgefahr

Trotz aller Vorsicht schaffen es leider nicht alle Frösche und Kröten unbeschadet über jede Straße. Beim Überqueren getötete Tiere hinterlassen mitunter einen rutschigen Schmierfilm auf der Fahrbahn. Ähnlich wie bei Eis und Schnee sind dann abrupte Lenkbewegungen und plötzliche Bremsmanöver möglichst zu vermeiden. Vorausschauendes Fahren, rechtzeitiges Abbremsen und eine angepasste Geschwindigkeit schützen Mensch und Tier, so der ACE. (PM)


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