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Nachricht vom 27.03.2021    

Eine alte Trafostation in Neuwied erwacht zu neuem Leben

Street-Art-Künstler Alexander Heyduczek aus Heimbach-Weis malt „elektromobiles“ Leben in der Stadt Neuwied. In mehr als drei Wochen entstanden lebendige Graffiti-Kunstwerke.

Fotos: Jürgen Grab

Neuwied. Mit den großflächigen Graffitis auf allen vier Fassaden der alten Transformatoren-Station am Eck Langendorfer- und Andernacher Straße entstand ein Gesamtkunstwerk, das wirklich als ein solches betrachtet und so benannt werden darf.

Der 28-jährige Alexander Heyduczek aus Heimbach-Weis ist inzwischen als befähigter „Street-Art“-Künstler in der Region bekannt geworden. Hat er doch zum Beispiel in seiner früheren Schule oder auch in der Marktstraße das „Mädchen auf der Schaukel“ sowie auf einer Häuserfassade auf dem Luisenplatz oder das „Dschungel“- Bild auf einem seit langem leerstehenden ehemaligen Geschäftsgebäude auf dem Luisenplatz und (als Auftrag der Stadtwerke) in der Weiser Straße in Engers auf einer Gasreglerstation auffällige Graffiti-Werke geschaffen, die entsprechende Beachtung in der Öffentlichkeit gefunden haben.

„Graffiti steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen, die mit verschiedenen Techniken auf realen Oberflächen oder durch deren Veränderung im privaten und öffentlichen Raum erstellt werden“ (Auszug aus Wikipedia).

Alexander Heyduczek hat den Beruf eines Offsetdruckers erlernt, um danach ein Studium des Kommunikationsdesign zu absolvieren. Nunmehr ist er bereits seit vier Jahren als „freier“ Street-Art-Künstler aktiv und hat inzwischen eine Vielzahl von Motiven, insbesondere mit Szenen aus der Natur, in unnachahmlicher Weise geschaffen. Wie SWN- Sprecher Gerd Neuwirth mitteilt, haben die bisherigen Arbeiten des Künstlers Geschäftsführer Stefan Herschbach davon überzeugt, dass Alexander nicht „irgend so ein“ Graffiti-Aktivist ohne besondere Talente, sondern vor allem ein äußerst kreativer Künstler ist, der auch größere Projekte in ansprechender Weise realisieren kann. „Seine Werke an der Engerser Gasreglerstation, am dortigen Rheinufer, an der Sparkasse und nun auch an der Trafostation an der Langendorfer Straße sind absolute Hingucker geworden, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“, betont SWN-Chef Stefan Herschbach in anerkennender Weise. Zudem hofft er darauf, dass künftig an solchen künstlerisch ausgestalteten Flächen leider immer wieder festzustellende Schrift- und Bildschmiereien nun gänzlich ausbleiben.

„Bevor ich begonnen habe, den Auftrag der Neuwieder Stadtwerke auszuführen, habe ich entsprechende Skizzen gemacht und diese dem Auftraggeber zur Ansicht vorgelegt, die dort akzeptiert worden sind. Dabei sollte es vor allem um die Darstellung eines aktuell in Angriff genommen „elektromobilen Zeitalters“ in Neuwied gehen. Insofern spielen bei meinen großformatigen Wandgemälden zum Beispiel Menschen auf Elektrorollern eine besondere Rolle“, erläutert Heyduczek. Dabei verweist er unter anderem auch auf die zu sehenden prägnanten Neuwieder Objekte wie Pegelturm, Deichkrone, Schloss und Raiffeisenbrücke, die auf seinen Illustrationen markant zur Geltung kommen.




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Mehr als drei Wochen war Alexander Heyduczek draußen an diesem bekannten Transformatoren-Komplex präsent, wobei ihm sein treuer Hund bei Regen, Kälte und Sonnenschein Gesellschaft leistete. Ein wenig Schutz bot ihm dabei der rund um das Objekt angebrachte Dachvorsprung, der nicht nur ihm sondern auch seinen vielen bunten Farbdosen ein wenig vor den Unbilden des Wetters bewahrte. An all den vielen Tagen der kreativen Tätigkeiten waren immer wieder bei ihm verweilende Menschen anzutreffen, die das entstehende Kunstwerk mit Interesse und Freude betrachteten.

Konnten sie sich doch sowohl über die schöpferische Phantasie des jungen Mannes als auch über die Vielfältigkeit der Darstellung mit ihren farbenfroh-lebendigen Ausschmückungen erfreuen. Bei all dem freute sich wiederum der Graffiti-Künstler, der nicht nur mit unendlich vielen Sprüh-Farbdosen sondern auch mit Pinsel und Acrylfarbe hantierte, über die zahlreichen Betrachter/innen, die großes Interesse an seiner besonders gelungenen „Street-Art“ zeigten.

Natürlich waren nicht nur die Initiatoren von den Stadtwerken fasziniert von den Aktivitäten des jungen Mannes, der mit leichter Hand dieses prächtige Kunstwerk erschaffen hat. Ebenso waren viele Passanten hiervon beeindruckt, die nunmehr darauf hoffen, dass diese Bildnisse noch lange in unversehrtem Zustand in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

Von den Stadtwerken kommt schließlich der erläuternde Hinweis, dass dieses neuerliche Werk von Alexander Heyduczek durchaus auch eine gute Werbung für die Absicht der Stadtwerke ist, neben dem Carsharing auch das derzeit immer beliebter werdende Rollersharing in Neuwied zu etablieren. „Wichtig ist uns, dass wir mit dieser Gestaltung auch optisch ein Zeichen setzen wollen, dass uns Elektromobilität wirklich am Herzen liegt. Zudem bekommt die Trafostation demnächst eine neue Beleuchtung, womit das Stadtinnere durchaus auch ein wenig mehr Farbe bekommt“, freut sich SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach über helle und zugleich zukunftsorientierte Zeiten.



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