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Nachricht vom 12.03.2021    

Westerwaldwetter: Sturmtief Luis kommt am Wochenende

Von Wolfgang Tischler

Sturmtief Klaus ist abgezogen. Jetzt ist Sturmtief Luis im Anmarsch. Er wird im Westerwald heftiger ausfallen als Klaus. Es werden Sturmböen bis zum Teil über 100 Stundenkilometern erwartet.

Symbolfoto

Region. Ein Sturmtief über der Norwegischen See lenkt am heutigen Freitag (12. März) mit einer lebhaften Westströmung Meeresluft subpolaren Ursprungs in den Westerwald. Am Samstag sorgt ein neues, über die Nordsee ostwärts ziehendes Tief für den nächsten Sturm bei uns. Er wird laut Deutschem Wetterdienst stärker sein als es beim Tief Klaus der Fall im Westerwald war.

Heute weht ein steifer bis stürmischer Südwest- bis Westwind, der im hohen Westerwald bis 100 Stundenkilometer wehen kann. Dies ist besonders in Verbindung mit Schauern oder auch kurzen Gewittern der Fall. Am Abend nimmt der Wind ab, bevor er in der zweiten Nachthälfte im Westen erneut auffrischt und auf südliche Richtungen dreht.

Im Laufe des Samstags im Westerwald auffrischender Wind, der zunächst aus Süd bis Südwest, später wieder auf Südwest bis West dreht und Sturmstärke erreicht. Der Samstag wird stark bewölkt sein und verbreitet Regen bringen. Am Mittag geht er in Schauer und Gewitter über. Bei Gewitter sind Sturmstärken in exponierten Lagen bis zu 100 Stundenkilometern möglich. Der Sturm lässt am Abend dann sukzessive nach. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 7 und 11 Grad.




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In der Nacht zum Sonntag gibt es weiter Schauer, im höheren Westerwald teils mit Schnee und Glättegefahr. Die Tiefstwerte liegen bei 4 bis 1 Grad, in höheren Lagen 1 bis -2 Grad. In Schauernähe sowie in Kammlagen starke bis stürmische Böen aus Südwest bis West.

Der Wahlsonntag bleibt stark bewölkt und bringt uns Schauerwetter. Im hohen Westerwald sind Schneeflocken dazwischen. Der frische Westwind lässt die gefühlten Temperaturen kaum in den positiven Bereich kommen.

Auch der Wochenbeginn bleibt ungemütlich mit Schauern und frischem Wind. Die Temperaturen bleiben auch am Rhein die kommende Woche im einstelligen Bereich und nicht nur im hohen Westerwald treten Nachfröste mit entsprechender Glättegefahr auf. Eine ungemütliche kommende Woche steht uns bevor.
woti

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