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Nachricht vom 13.01.2018 - 11:53 Uhr    

Rekordjahr trotz Regensommer für die Deichwelle

Trotz des regnerischen Sommers meldet die Deichwelle erneut einen Besucherrekord: Erstmals hat die Zahl der Gäste die hohe Marke der Viertelmillion geknackt. Geschäftsführer Michael Krose betrachtet Zahlen üblicherweise recht nüchtern. Die Gästebilanz treibt ihm jedoch ein breites Lächeln ins Gesicht: Mit 251.700 Gästen verzeichnet die Deichwelle zum dritten Mal in Folge einen Höchststand.

Wenn der Sommer kein Wetter fürs Freibad hergibt, dann geht es eben in die Halle. Ein wichtiger Faktor für die Deichwelle, die zum ersten Mal mehr als eine Viertelmillion Gäste zählte. Foto: Deichwelle

Neuwied. „Gegenüber dem Vorjahr konnten wir damit erneut um knapp 11.000 Gäste oder rund 4,5 Prozent zulegen. Damit haben wir nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns“, sagt Krose. Während sich der gute Trend in den ersten Monaten von 2017 nämlich fortsetzte, gab es im Sommer einen Dämpfer für die Erwartungen. Das Freibad war alles andere als ausgelastet: „Gerade in den Sommerferien schauen wir wie alle Badbetreiber täglich in den Wetterbericht. Da gab es schlicht zu viele Regentage. Es waren dann immerhin 22.500 Besucher, aber das ist ein Viertel weniger als im Jahr zuvor.“

Im Gegensatz zu den reinen Freibädern der Region können die Schwimmer in der Deichwelle auf die Halle ausweichen - und dort gab es wie im Jahr zuvor einen annähernd gleich hohen Anstieg um mehr als 13.000 auf rund 199.000 Gäste. „Die vergangenen Sommer zeigten einmal mehr, dass die Konzeption als Allwetterbad goldrichtig ist. Natürlich wollen viele Familien oder Kinder sich gerade in den Sommerferien im Freibad einen schönen Tag machen. Wenn es draußen schüttet, dann geht das bei uns aber auch in der Halle.“

Krose betont, dass die Wetterkapriolen und die steigende Zahl der Gäste auch für die Mitarbeiter eine Herausforderung war: „Von der Aufsicht über Kasse und Reinigung bis zur Gastronomie: Alle haben sehr flexibel reagiert. Ob es nun die Einteilung der Teams betrifft, das Anpassen der Reinigungspläne insbesondere in den Sanitärbereichen oder andere organisatorische Fragen.“ Diese Dinge sollen den Badespaß nicht beeinflussen oder gar trüben. „Das ist ohne Zweifel gelungen. Hut ab für die tolle Leistung.“

Hinzu komme, dass das Team die Stellschrauben für die Abläufe noch besser justierte. Beispiel Kursprogramm. Es ist beliebt und nach wie vor sind die Angebote innerhalb weniger Stunden ausgebucht: „Wir dachten, dass wir mit 14.000 Teilnehmern 2016 schon nah am Limit sind. Wir haben dann doch nochmal sehr deutlich um 3.400 zugelegt. Da müssen die Wasserzeiten für die Programme schon sehr ausgeklügelt sein.“

Einen großen Anteil am dritten Besucherrekord in Folge hat auch die Sauna, die 30.100 Gäste (plus 4.100) zählte. Gesundes Schwitzen ist eine Sache, aber ein neugestalteter Ruheraum und das Kaminzimmer tragen zur Entspannung bei, die viele suchen. „Außerdem sind wir mit unseren Preisen absolut konkurrenzfähig. Es sind längst nicht nur Neuwieder, die zu uns kommen. Der Einzugsbereich wird immer größer und das spricht für sich.“

Die Deichwelle bietet für alle Schwimm- und Saunafreunde ein optimales Angebot. „Wir haben einen gesellschaftlichen Auftrag als Familienbad. Diesen erfüllen wir.“ Auch in diesem Jahr wird es in der Deichwelle wieder einige Sonderaktionen geben, über die regelmäßig auf der Homepage und im Newsletter hingewiesen wird. „Mit diesen Aktionen und unserem attraktiven und günstigen Gesamtangebot hoffen wir natürlich auch für dieses Jahr wieder auf viele zufriedene Gäste.“

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