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Nachricht vom 16.10.2017 - 21:51 Uhr    

Falscher Polizeibeamter betrügt Frau aus Erpel

Unter der Vorgabe, dass bei dem Kreditinstitut unbefugt Daten weitergegeben wurden und mit dem „gutgemeinten“ Rat, dass die Geschädigte daher sicherheitshalber eine größere Summe ihrer Ersparnisse von der Bank abholen soll, kontaktierte ein vermeintlicher Polizeibeamter die 57-jährige Geschädigte mehrfach und über mehrere Tage hinweg telefonisch.

Symbolfoto

Erpel. Bei diesen Anrufen wurde der Geschädigten fälschlicherweise die Notrufnummer der Polizeidienststelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler angezeigt (sogenannter Call-ID-Spoofing). Während der Telefonate zeigte sich der „Polizeibeamte“ sehr fürsorglich und brachte die Geschädigte dazu, Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse zu geben. Es gelang dem Anrufer sogar, die Frau davon zu überzeugen, dass es sich bei dem zwischenzeitlich von ihr tatsächlich vom Konto abgehobenem Bargeld um Falschgeld handeln würde, das in einem Labor untersucht werden müsse. Zur Abholung kam sodann am Abend des 12. Oktober gegen 22 Uhr ein zuvor angekündigter „Kollege“ vorbei, dem die Geschädigte vertrauensvoll das Geld aushändigte.

Bei dem Mann soll es sich um eine gepflegte Person im Alter von 30 bis 35 Jahren, mit schwarzen Haaren, dunklen Augen, schwarzem Bart, Größe 1,80 Meter gehandelt haben. Er war bekleidet mit einer Lederjacke, einem karierten Hemd und Jeans und sprach - wie auch der Anrufer - akzentfrei Deutsch. Der vermeintliche Polizist fuhr an der Anschrift der Geschädigten mit einem Taxi vor.

Aufgrund einer Häufung dieser Vorfälle wird nochmals ausdrücklich davor gewarnt, fremden Personen am Telefon entsprechende Auskünfte zu erteilen oder im weiteren Verlauf gar Geld auszuhändigen. Sollten Sie ähnliche Anrufe erhalten, rufen Sie bitte umgehend die für ihren Wohnort zuständige Polizeidienststelle über die offiziell eingetragene Rufnummer an.

Hinweise nimmt die Polizei Linz (02644 – 9430) oder die Kriminalpolizei Neuwied (02631- 878-0) entgegen.


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