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Nachricht vom 22.09.2017 - 19:39 Uhr    

„Großer Stern des Sports“in Bronze geht nach Heimbach-Weis

Großer Jubel beim SRC Heimbach-Weis 2000. Franz-Jürgen Lacher, Vorstandssprecher der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG überreicht dem Vereinsvorsitzenden Stefan Puderbach und den drei am Projekt besonders beteiligten Schülerinnen Michelle, Samira und Marie, den „Großen Stern des Sports“ in Bronze. Diese Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert und sie ist zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde auf Landesebene.

Vorne v.l.: Samira, Michelle und Marie von der Ganztagsschule Heinrich-Heine-Realschule Plus in Neuwied.
Hinten v.l.: Franz-Jürgen Lacher, Vorstandssprecher VR-BANK, Christian Kehr, Regionalmarktleiter der VR-BANK, Stefan Puderbach, Vorsitzender SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. und Matthias Herfurth, Vorstandsmitglied VR-BANK. Foto: VR-Bank

Neuwied. Der SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. wird für sein besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Mit seinem Projekt „ Integratives Nordic Ski Inlineskating im Ganztag der Natur auf der Spur“ erreichte er den ersten Platz. „Nordic Ski-Inline-Skating ist das ganzjährige Erlernen von Skilanglauf in der Natur. Rollen auf Inline-Skates mit und ohne Stöcke“, erläutert der Vereinsvorsitzende und stellt das Projekt vor.

„Es deckt in der Sportpädagogik viele Elemente des Bewegungsfeldes Rollen und Gleiten ab. Viele bildungsbenachteiligte Kinder aus der Stadt und dem Umland kennen Skilanglauf nur aus dem Fernsehen. Sie besitzen keine Inline-Skates, sodass sie für ihre motorische Entwicklung solche wichtigen Bewegungserfahrungen nicht machen.“ Im Jahre 2016 konnte der SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. gemeinsam mit der Ganztagsschule Heinrich-Heine-Realschule Plus Neuwied, der Grundschule Maria-Goretti-Heimbach-Weis, der Jugendpflege der VG Rengsdorf und weiteren Schulen, ein regionales Netzwerk Rhein-Westerwald schaffen. Hierdurch gelang es dem SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. 20 bis 30 Kinder unter dem Aspekt der Teilhabe und Integration über Rollen und Gleiten an den Skilanglaufsport heranzuführen.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken und Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits seit 2004 vergeben. Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold ist. Dieser Wettbewerb wird von höchster politischer Ebene begleitet: In den vergangenen Jahren haben die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident die Bundessieger im jährlichen Wechsel persönlich in Berlin ausgezeichnet.


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