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Umzug des Jugendbüros in das Jugendcafé Bendorf

Das Bendorfer Jugendbüro ist die zentrale Anlaufstelle für Kinder- und Jugendarbeit der Stadt. Um noch näher an den Jugendlichen und ihrer Lebenswirklichkeit dran zu sein, hat Jugendpflegerin Ines Lindemann-Günther Anfang Februar ihr Büro aus dem Rathaus in das Gebäude des Jugendcafés in der Straße An der Seilerbahn verlegt.
Umzug des Jugendbüros in das Jugendcafé Bendorf

Ines Lindemann-Günther koordiniert die Jugendpflege jetzt vom Jugendcafé aus. Foto: Stadtverwaltung

Bendorf. Hier hat die Jugendpflegerin immer ein offenes Ohr für die Heranwachsenden. Egal ob bei Konflikten mit den Eltern, Fragen zu oder Probleme mit Drogen, Alkohol, Liebe oder Sexualität – die sogenannte Einzelfallhilfe ist fester Bestandteil ihrer Arbeit. Dazu gehört beispielsweise auch, dass sie Jugendlichen beim Schreiben von Bewerbungen mit Rat und Tat zur Seite steht. „Da ist es natürlich super, dass das Jugendcafé über einen Computerraum verfügt, der direkt gegenüber von meinem Büro ist“, so Lindemann-Günther.
Zur zentralen Aufgabe der Jugendpflege gehört neben der direkten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die umfangreiche Netzwerkarbeit. So ist die Kooperation mit den Schulen besonders eng. Beispielsweise entwirft Lindemann-Günther gemeinsam mit den Schulsozialarbeiten Angebote wie Selbstbehauptungskurse, bei denen die Kinder lernen, wie sie durch die Kontrolle ihrer Körpersprache, Mimik und Tonalität selbstsicherer werden können oder außerschulische Angebote wie Klettertage.

Aber auch mit den örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen sowie mit dem Kreis Mayen-Koblenz steht die Jugendpflegerin in ständigem Austausch und koordiniert deren Angebote. „So kann schon im Vorfeld geklärt werden, ob es zu Überschneidungen kommt.“ Außerdem melden sich immer wieder Personen oder Gruppen, die gerne in der Jugendarbeit aktiv werden und eigene Projekte anbieten möchten. Lindemann-Günther hilft auch hier, berät bei der Konzeption und bei der Beantragung von Fördergeldern. Mehrfach konnten so zeitlich begrenzte Bundes- und Landesprojekte umgesetzt werden. Besonders hervor hebt Lindemann-Günther die mittlerweile sehr gute Zusammenarbeit mit dem Jugendraum Mosaik.

Eng ist natürlich auch die Verzahnung innerhalb der Verwaltung: Gemeinsam mit Flüchtlingskoordinatorin Urszula Pietkiel entwickelt die Jugendpflege gezielt Angebote für jugendliche Flüchtlinge. Auf ein Projekt freut sich die Jugendbeauftragte ganz besonders: Im Mai kommt wieder das Rockmobil nach Bendorf. Dabei kommen mehrere pädagogisch geschulte Musiker mit einem Bus, der mit Instrumenten vollgepackt ist, für zwei Tage an eine Schule, um mit den Schülern ein Bandprojekt umzusetzen. „Dann können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Schule auch einmal außerhalb der festen Unterrichtsstruktur erleben. Das ist für viele eine befreiende Erfahrung und stärkt das Gemeinschaftsgefühl“, erklärt Lindemann-Günther.

Wer mehr über die Arbeit der Jugendpflege erfahren möchte, Fragen hat, sich engagieren möchte oder eine Beratung wünscht, kann sich unter 02622-922835 oder per E-Mail an ines.lindemann-guenther@bendorf.de an das Jugendbüro wenden.


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