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Nachricht vom 19.12.2016 - 11:35 Uhr    

Spannendes Jahr für die Jugendfeuerwehr der VG Asbach

Am Samstag, den 3. Dezember fand in Buchholz die Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr VG Asbach statt. Nach einem tollen Aktionstag trafen sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern, den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuer sowie Betreuerinnen im Feuerwehrhaus in Buchholz. Jugendfeuerwehrwart Manfred Cochem ließ das Jahr in einer Präsentation noch einmal Revue passieren.

Fotos: JF VG Asbach

Asbach. Zehn Jugendliche der Asbacher Wehr hatten im Sommer mit der Leistungsspange die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr erworben. Das Training für die einzelnen Disziplinen schweißt eine Gruppe deutlich zusammen. Schlussendlich wurde das Können bei der Abnahme in Langenhahn unter Beweis gestellt. Im Oktober stand dann noch ein weiterer Höhepunkt für die Jugendfeuerwehrmitglieder auf dem Dienstplan. Gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Röser verbrachten die Kinder und Jugendlichen mehrere Tage in Hamburg.

Am Sonntagmorgen, den 9. Oktober, hieß es für die Jugendfeuerwehr der VG Asbach früh aufstehen, denn bereits um 7 Uhr sollte es mit dem Bus in Richtung Hansestadt gehen. Insgesamt 26 Kinder sowie 19 Erwachsene, darunter Betreuer, sowie Vorstandsmitglieder des Fördervereins, hatten sich zur Tour angemeldet. Möglich war dies dank der Unterstützung durch den Förderverein und Verbandsgemeindebürgermeister Lothar Röser, welcher beste Kontakte nach Hamburg hat. Nach einer ruhigen Fahrt kam die Gruppe gegen Mittag in Hamburg an und wie es sich für eine Jugendfeuerwehr gehört, wurde der Grill stilgerecht in der Feuerwache Berliner Tor aufgeschlagen.

Gut gestärkt wurde danach die Jugendherberge bezogen und die Lage erkundet. Am Abend konnten die Mädchen und Jungen ihre kreative Seite unter Beweis stellen, denn es galt ein aus Holz ausgestanztes Drehleiterfahrzeug zusammenzubauen und mit Farben zu bemalen. Das bei vier mitgereisten Mädchen auch einige pinke Exemplare dabei waren, versteht sich natürlich von selbst. Montagmorgen stand das erste Highlight auf dem Programm, denn da konnte eines der zwei großen Feuerlöschboote der Hamburger Berufsfeuerwehr bestaunt werden. Die zunächst geplante Fahrt war leider nicht möglich, da zur Zeit unseres Besuches Bombensuchen im Wasser durchgeführt wurden (dem G20 Gipfel sei Dank). Doch die Fahrt mit einer klassischen Barkasse brachte dennoch die enorme Größe des Tidehafens näher.

Nach einer freien Verfügung in der Innenstadt wurde ein knapp 100 Meter langes Museums-U-Boot besichtigt, besonders die jüngeren Kinder hatten hier aufgrund ihrer Größe deutliche Vorteile gegenüber den Erwachsenen! Am Abend war es der Reisegruppe dann möglich, in nur wenigen Stunden zahlreiche Traumorte der Welt zu erkunden. Allerdings musste etwas genauer hingeschaut werden, denn im Miniatur-Wunderland ist alles im Maßstab 1:87 dargestellt. Egal ob Flughafen, Alpen oder Hafenlandschaft, im Hintergrund standen meistens die Münder offen vor Begeisterung. Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen der Feuerwehr.

Am Vormittag konnte die Einsatzleitstelle Hamburg besichtigt werden, wo täglich zwischen 750-850 Einsätze abgearbeitet werden! Nach einem kurzen Besuch im Schwimmbad, durch den der Mittagsschlaf der Kollegen der Berufsfeuerwehr überbrückt werden konnte, folgte der Besuch der Feuer- und Rettungswache Barmbek. Diese hat deutschlandweit die meisten Einsätze, im Schnitt alle 19 Minuten. So war es natürlich nicht verwunderlich, dass mehrere ausgerückte Rettungswagen, sowie kurz vor der Abreise noch ein Vollalarm des gesamten Löschzuges bestaunt werden konnten.

Zurück in der Jugendherberge mussten die Jugendlichen das, den Tag über angesammelte, Wissen in einem Quiz unter Beweis stellen, für sportliche Betätigung sorgte ein Tischtennisturnier. Mittwochmorgen startete der gesamte Tross in Richtung Heimat, mit Zwischenstopp in Hannover. Dort ansässig ist ein Werk der Firma Johnson Controls, die Autobatterien für Pkw und Lkw produzieren. Nach einer ausgiebigen Betriebsführung inklusive Werksfeuerwehr, sowie einem Abstecher in die Kantine ging es dann endgültig zurück nach Buchholz, wo die Kinder gegen 18 Uhr bereits sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet wurden.

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