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Nachricht vom 31.01.2013 - 12:27 Uhr    

Hundeherzen Apariv e.V. startet dritte Kastrationsaktion in Spanien

Bereits zum dritten Mal führt der Hundeherzen Apariv e.V. in diesem Jahr eine Kastrationsaktion für Tiere in Spanien durch. Aus diesem Anlass begeben sich insgesamt zwölf Helfer, darunter drei Tierärzte, vom 8. bis 13. Februar nach Spanien, mit dem Ziel, die Anzahl der Kastrationen gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Bereits jetzt sind 80 Tiere für die Aktion angemeldet.

Das Team von 2012. Foto: Hundeherzen Apariv e.V.

Region/Spanien. Auch in diesem Jahr führt der Hundeherzen Apariv e.V. eine Kastrationsaktion für Tiere in Spanien durch. Dazu reist eine Gruppe von zwölf freiwilligen Helfern, darunter drei Ärzte, vom 8. bis 13. Februar nach Spanien. Wieder mit von der Partie sind sowohl die Tierärztin Marion Fenn aus der Praxis Fenn in Offenbach als auch die Tierärztin Nannette Welk aus der Tierarztpraxis ELZ in Elz. Durch das Abenteuerfieber letzterer angesteckt, hat sich diesmal auch ihre Kollegin Dr. Avital Mühlenhaupt, ebenfalls aus der Tierarztpraxis ELZ, angemeldet, um die Aktion zu begleiten.

Vor Ort werden mindestens fünf weitere Helfer mitwirken und das ist auch nötig, hat man sich doch zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Kastrationen in diesem Jahr zu verdoppeln. Die aktuelle Anmeldezahl der zu kastrierenden Tiere beläuft sich schon jetzt auf 80 Stück. Sofern weitere Straßenkatzen eingefangen werden können, ist die Kastration weiterer Tiere nicht ausgeschlossen.

Die Tierärzte werden am Freitagnacht, 8. Februar, eingeflogen. Gleich Samstagmorgen geht es in die Station, um die kranken und alten Tiere zu untersuchen, die meist nicht mehr zum Tierarzt gebracht werden können, da dies zu viel Stress für sie verursachen würde. Am Samstag, 9. Februar, um die Mittagszeit wird dann die Kastrationsaktion mit offenem Ende beginnen. Auch die darauffolgenden Tage, Sonntag, Montag und Dienstag, werden die Helfer komplett mit den zu kastrierenden Tieren verbringen. Am Mittwoch, 13. Februar, geht es dann früh zurück in die Heimat.

Die Aktion findet erneut in Lola’s Station statt. Die Rüden der Station werden voraussichtlich dort kastriert, da dies weitaus stressfreier für die Hunde ist. Alle restlichen Tiere werden in der Tierklinik kastriert, die dem Verein von einem befreundeten Tierarzt in Rincon de la Victoria, wie schon im letzten Jahr, netterweise erneut zur Verfügung gestellt wird.

Drei Tierstationen, die rein privat geführt werden, wurde angeboten ihre Schützlinge zu kastrieren, ebenso vielen Einheimischen, die ihre Tiere nicht verlieren wollen, selbst jedoch keine Kastration finanzieren können, deren Kosten sich auch in Spanien auf mindestens 180 bis 350 Euro belaufen. Daher stößt die Aktion bei Tierschützern und Einheimischen auf eine sehr große Nachfrage.

Im Rahmen der Durchführung der Aktion freut sich der Hundeherzen Apariv e.V. über jede Unterstützung. Es werden Tupfer, Nadeln, Decken, Unterlagen für die OP, Spritzen und mehr benötigt. Auch mit einer kleinen finanziellen Spende, mit der er das notwendige Narkosemittel und Nahtmaterial finanzieren kann, ist dem Verein geholfen.
Bereits am Montag gehen an die vier Paletten Spenden auf den Weg nach Spanien. Viele liebe Tiermenschen aus ganz Deutschland haben fleißig gesammelt und dem Verein Decken, Handtücher, Operationsmaterial, Tupfer, Spritzen und mehr zugeschickt, die mit Hilfe eines Spediteurs nach Spanien geschickt werden. Auch die Medikamente und Narkosemittel wurden in Deutschland eingekauft und gehen am Montag auf dem Landweg nach Spanien.

Weitere Informationen zur Kastrationsaktion erhalten Interessierte unter kontakt@hundeherzen-apariv.org. (bk)


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