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Nachricht vom 02.04.2012 - 11:31 Uhr    

Wo ist Milan?

Auf der Suche nach dem Rotmilan in Rheinland-Pfalz - Vorkommen der Vögel soll genau untersucht werden

Thalhausen. In Deutschland lebt die Hälfte aller Rotmilane der Welt. Über 10.000 Paare brüten in Deutschland. Rheinland-Pfalz liegt im Kerngebiet der Verbreitung. In den letzten 30 Jahren ist die Anzahl der Rotmilane um 30 Prozent zurückgegangen. Als Ursachen werden unter anderem. Abschüsse in den Winterquartieren, die Intensivierung der Landwirtschaft und eine Störung der Brut angegeben.

So sieht er aus, der Rotmilan

Greifvögel begeistern durch ihren majestätischen Flug und ihr beeindruckendes Jagdverhalten. Der größte bei uns brütende Greifvogel ist der Rotmilan. Die Verbreitungsschwerpunkte der Rotmilane in Rheinland-Pfalz liegen in Westerwald, Hunsrück, Eifel und der Nord- bzw. Westpfalz. Mit Ausnahme des Oberrheingrabens ist diese Art flächendeckend verbreitet. Der Lebensraum erstreckt sich von struktur- und abwechslungsreichen, offenlandgeprägten Landschaften mit Wiesen und angrenzenden altholzreichen Laubmischwäldern zu Bereichen mit Fließ- und Stillgewässern sowie Hecken. Rotmilane benötigen abwechslungsreiche Landschaften, da sie in Wäldern brüten und im Offenland Nahrung finden. Diese sind durch die Intensivierung der Landwirtschaft immer seltener vorhanden.

Um mehr über die exakte Verbreitung des Rotmilans herauszufinden, rufen die Naturfreunde Thalhausen zur Suche nach dem Rotmilan auf.

Kurzinfos Rotmilan: Körperlänge ca. 60 bis 70 cm, Spannweite ca. 150 bis 175 cm, langer, tiefgegabelter rostroter Schwanz, lange Flügel (oft leicht gewinkelt), helles Feld auf Flügelunterseite mit starkem Kontrast zu dunklen Flügelspitzen, Ober- und Unterseite rostbraun, Kopf hellgrau. Rotmilane können mit dem bloßen Auge erkannt werden. Fernglas und Kamera sind allerdings hilfreich. Weitere Infos unter www.woistmilan.de

Beobachtungen bitte an die Naturfreunde Thalhausen e.V. melden: G. Gumbrecht: 02639-520, A. Neuß: 02639-960043, W. Hofmann: 02639-320, H. Bein: 02639-494.

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Kommentare zu: Wo ist Milan?

2 Kommentare

Vielleicht sollten wr einfach mal über die Windräder nachdenken die überall erbaut werden. Sie stören zum einen den Milan bei der Brut und zum anderen wird der ein oder ander Milan auch durch diese "Energie-Monster" geschreddert. Alles hat immer zwei Seiten, so positiv die Windräder für die CO² Bilanz sein mögen, so negativ wirken sie sich auf unsere heimische Fáuna aus. Nicht nur der Rotmilan ist durch die Windkraftanlagen bedroht, in Brandenburg ist es der deutsche Wappenvolgel, der Seeadler.
Auch andere Tiere meiden die Windräder, so das rund um diese tote "Biotope" entstehen.
Stoppt die Windkraftanlagen und ihr habt etwas für den artenschutz getan, besoners auch für den Roten Milan.
#2 von günter horrix, am 03.04.2012 um 12:56 Uhr
Liebe Naturfreunde aus Thalhausen,

vorteilhaft wäre es, wenn man seine Beabachtungen auch per e-mail melden könnte.
Welche Angaben sind gewünscht?

Viele Grüße aus Wienau

Gerhard Stein
#1 von Gerhard Stein, am 03.04.2012 um 07:12 Uhr

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