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Nachricht vom 07.01.2013    

EHC Neuwied schlägt Bitburg mit 22:4 und peilt Finale im RLP-Pokal an

Neuwied. Neues Jahr, neues Gefühl: Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Neuwieder Bären ein Pflichtspiel gewonnen. Das Halbfinal-Hinspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal gegen den EV Bitburg war mit 22:4 (7:1, 10:2, 5:1) am Ende die erwartet klare Kiste.

Drin! Eindeutig erkennbar hat der Puck die Torlinie hinter sich gelassen, der Neuwieder Spieler (mit erhobenem Arm) jubelt. Foto: www.fischkopp-medien.de

Kein Grund zur Euphorie. Kein Anlass, nach Spielende im Gangnam-Style über das Eis zu tanzen oder eine dicke Zigarre zu rauchen. Sehr wohl aber ein Anlass, endlich mal wieder Spaß zu haben am Eishockey. Die EHC-Spieler konnten sehr wohl den sportlichen Wert dieses Abends einschätzen, wollten aber auch das gute Gefühl nicht verbergen, dass diesmal die anderen die Statisten waren.

Und auch die Fans genossen dieses neue Gefühl, auch wenn das Ergebnis nicht so fremd war. Nur hatten diesmal nicht die Neuwieder zweistellig verloren, sondern der Gegner.

Auch ohne Neuzugang James Ross (leicht angeschlagen), Stefan Kaltenborn (langzeitverletzt), Marc Blumenhofen (gesperrt), Andreas Czaika (krank) und Oliver Diefenbach (verletzt) wurde von der ersten Spielminute an ein doppelter Klassenunterschied sichtbar. Die Neuwieder Bären, Schlusslicht in der Oberliga West (3. Liga), gegen die Bitburger Bären, Schlusslicht in der Rheinland-Pfalz-Liga (5. Liga) - so groß konnte die Verunsicherung gar nicht sein nach bisher 22 Niederlagen in 22 Spielen, als dass der EHC dieses Spiel nicht würde dominieren können.

„Die Mannschaft hat phasenweise wirklich toll kombiniert“, freute sich EHC-Trainer Arno Lörsch. „Viel wichtiger aber war in der Tat, dass die Jungs mal wieder richtig Spaß am Eishockey hatten.“ Schon nach dem ersten Drittel führte der EHC mit 7:1 - das Schützenfest nahm seinen Lauf.

Dabei verkauften sich die Gäste, bei denen es ebenfalls personelle Ausfälle gab, über weite Strecken teuer und gut. Bitburg machte das, was möglich war - vier Treffer bis zum Spielende sind eine so schlechte Quote nicht. Lukas Golumbeck (2), Marcel Hirsch und Miles Newsome trafen für die Gäste.



Im zweiten Abschnitt, den die Gastgeber mit 10:2 für sich entscheiden konnten, war vor allem die zurück gewonnene Spielfreude unübersehbar. Dass die Neuwieder 14 Tage lang nicht auf dem Eis waren - in der Zeit „zwischen den Jahren“ stand dem Oberligisten in Neuwied kein Eis zur Verfügung - spielte bei diesem Aufgalopp ins neue Jahr nur eine untergeordnete Rolle.

Die fleißigsten Torschützen für die Bären, die das letzte Drittel mit 5:2 gewannen, waren Kai Kühlem (4), Andreas Wichterich (3) und Stephan Petry (3). Die weiteren Treffer markierten Karl Neubert (2), Patrick Lomascolo (2), Rene Sting (2), Andy Leufgen (2), Dominik Kley, Jan-Niklas Linnenbrügger, Alexander Bill und Andreas Halfmann. „Schau dir die Gesichter der Spieler an, wir hatten endlich mal wieder Spaß“, sagte EHC-Kapitän Willi Hamann. „Das war einfach wichtig für uns. Es hat gut getan.“

Schon am kommenden Sonntag steigt bei freiem Eintritt das Rückspiel in Bitburg - eine für den Trainer nahezu ideale Konstellation mit Blick auf den Oberliga-West-Pokal. „So haben wir zwei Spiele und zwei Trainingswochen Zeit, uns auf die neue Runde einzustellen“, sagte Lörsch. „Wir können die nun noch einmal umgestellten Reihen einspielen, noch mal ein bisschen was probieren und uns bestmöglich vorbereiten auf die zweite Saisonhälfte. Wir freuen uns darauf, denn wir wollen zeigen, dass wir Eishockey spielen können.“ Davon konnten sich am Sonntagabend offiziell 806 Zuschauer in der Bärenhöhle überzeugen - eine starke Zuschauerzahl für dieses Pokalspiel.


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